NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Unsicherheiten an den US-Börsen nehmen zu, da die Sorgen um die Handelspolitik und schwache Konjunkturdaten die Anleger verunsichern.

Die Wall Street steht erneut unter Druck, da die Sorgen um die US-Zollpolitik und schwache Konjunkturdaten die Märkte belasten. Nach einem kurzen Aufschwung zu Beginn der Woche stagnierte der Dow-Jones-Index bei 42.588 Punkten, während S&P-500 und Nasdaq-Composite leichte Gewinne von 0,2 und 0,5 Prozent verzeichneten. Die Zahl der Kursgewinner an der New Yorker Börse ging deutlich zurück, was die Nervosität der Anleger widerspiegelt.

Ein wesentlicher Faktor für die Unsicherheit ist das sinkende Verbrauchervertrauen in den USA, das im März den vierten Monat in Folge zurückging. Diese Entwicklung wurde durch die anhaltenden Diskussionen über die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump verstärkt. Obwohl es Hoffnungen gab, dass die geplanten Zölle weniger umfassend ausfallen könnten, blieben die Zweifel bestehen.

Die Ankündigung von Trump, einige Länder von den Gegenzöllen auszunehmen, konnte die Skepsis der Anleger nicht vollständig zerstreuen. Experten wie der Pepperstone-Stratege Michael Brown warnen vor einer anhaltenden Unsicherheit in Bezug auf die Handelspolitik, die noch einige Zeit bestehen bleiben könnte.

Auch der Rentenmarkt reagierte auf die schwachen Konjunkturdaten. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen fielen leicht, was auf das schwache Verbrauchervertrauen und enttäuschende Umfragen zur Geschäftsaktivität in Richmond zurückzuführen ist. Diese Entwicklungen deuten auf mögliche Zinssenkungen hin, was den Dollar schwächte.

Die Ölpreise gerieten ebenfalls unter Druck, erholten sich jedoch leicht am Abend. Die Einigung auf einen Teilwaffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine sorgte für Fantasie auf der Angebotsseite, während die Nachfrage durch die schwachen Konjunkturdaten belastet wurde.

Unternehmensseitig konnten Boeing-Aktien um 0,9 Prozent zulegen, nachdem das Unternehmen versuchte, eine frühere Vereinbarung in einem Strafverfahren zurückzuziehen. Mobileye verzeichnete einen Anstieg von 8,5 Prozent aufgrund einer Kooperation mit Volkswagen und Valeo im Bereich autonomes Fahren.

Die Unsicherheiten an den Märkten könnten noch einige Zeit anhalten, da die Anleger die Entwicklungen in der Handelspolitik und die Auswirkungen auf die globale Wirtschaft genau beobachten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich die Märkte stabilisieren oder ob weitere Volatilität zu erwarten ist.

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Zollängste und schwache Konjunkturdaten belasten US-Märkte
Zollängste und schwache Konjunkturdaten belasten US-Märkte (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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