MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Schaffung einer “europäischen Streitkraft” gefordert, um der Bedrohung durch Russland entgegenzuwirken. Diese Forderung kommt inmitten einer veränderten Haltung Washingtons, die Europa dazu drängt, mehr Verantwortung für seine eigene Verteidigung zu übernehmen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Notwendigkeit einer europäischen Streitkraft betont, um die Sicherheit des Kontinents gegen die russische Bedrohung zu gewährleisten. Selenskyj argumentierte, dass die dreijährige Erfahrung der Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion eine solide Grundlage für die Schaffung einer solchen Streitkraft bietet. Er betonte, dass Europa nicht länger auf die Unterstützung der USA zählen könne, wie es in der Vergangenheit der Fall war.
Die Idee einer europäischen Streitkraft ist nicht neu, wurde jedoch durch die jüngsten geopolitischen Entwicklungen und die veränderte Haltung der USA gegenüber Europa erneut in den Vordergrund gerückt. Selenskyj warnte, dass andere Teile Europas ebenfalls anfällig für Russlands expansionistische Ambitionen sein könnten, und forderte die EU auf, ihre militärische und wirtschaftliche Unterstützung für die Ukraine zu verstärken.
In seiner Rede verwies Selenskyj auch auf ein Telefonat zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten Trump und dem russischen Präsidenten Putin, in dem Trump angeblich ein baldiges Treffen zur Aushandlung eines Friedensabkommens über die Ukraine angekündigt hatte. Selenskyj betonte, dass die Ukraine keine Abkommen akzeptieren werde, die ohne ihre Beteiligung getroffen werden, und dass dies auch für ganz Europa gelten sollte.
Der US-Vizepräsident JD Vance traf sich mit Selenskyj, um die Bemühungen der Trump-Administration zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu erörtern. Vance betonte, dass die USA einen dauerhaften Frieden anstreben, der nicht zu neuen Konflikten in Osteuropa führen würde. Er forderte Europa auf, seine Verteidigungsausgaben zu erhöhen und mindestens 5 % des Bruttoinlandsprodukts für die Sicherheit bereitzustellen.
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz erkannte die Notwendigkeit an, die Ukraine zu unterstützen, wies jedoch auf die wirtschaftlichen Realitäten hin, die Deutschland daran hindern, die Verteidigungsausgaben ohne Änderungen der Schuldenregelungen zu erhöhen. Scholz betonte, dass Deutschland bereit sei, mehr zu tun, aber dass dies nur mit einer ehrlichen Kommunikation mit der Bevölkerung über die finanziellen Konsequenzen möglich sei.
Die Forderung nach einer europäischen Streitkraft wirft Fragen über die zukünftige Rolle der NATO und die Verteidigungsstrategie Europas auf. Während einige europäische Länder die Idee unterstützen, sind andere skeptisch und befürchten, dass dies die transatlantischen Beziehungen schwächen könnte. Die Diskussion über eine europäische Verteidigungsstrategie wird in den kommenden Monaten sicherlich weitergehen, da Europa seine Sicherheitsarchitektur neu bewertet.
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