MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen im Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der US-Börsenaufsicht SEC könnten weitreichende Auswirkungen auf die Krypto-Branche haben. Die SEC hat kürzlich die Regel SAB121 aufgehoben, die Unternehmen dazu verpflichtete, Kunden-Krypto-Assets in ihren Finanzberichten aufzuführen. Diese Änderung könnte Banken und Finanzinstituten die Integration von Krypto-Diensten erleichtern.
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Die Entscheidung der SEC, die Regel SAB121 aufzuheben, markiert einen bedeutenden Schritt in der Regulierung von Kryptowährungen. Diese Regel hatte bisher Unternehmen dazu verpflichtet, Kunden-Krypto-Assets in ihren Finanzberichten aufzuführen, was als bürokratische Hürde für viele Finanzinstitute galt. Mit der neuen Richtlinie müssen Unternehmen nun nur noch Risiken melden, wenn Komplikationen auftreten. Diese Lockerung könnte Banken und Unternehmen ermutigen, verstärkt Krypto-Dienste anzubieten, da die regulatorischen Anforderungen gesenkt wurden.
Parallel dazu entwickelt sich der Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der SEC weiter. Die SEC hat gegen ein vorläufiges Urteil Berufung eingelegt, das den Verkauf von XRP nicht als Wertpapier einstuft. Diese Unsicherheit könnte den Fall um weitere zehn Monate verlängern. Ein führender Kläger hat ebenfalls Berufung gegen die Ripple auferlegten Kosten eingelegt, während Ripple selbst auf eine schnelle Beendigung des Verfahrens drängt, da die Ansprüche als unbegründet angesehen werden.
Interessanterweise könnte der Führungswechsel bei der SEC eine neue Richtung in der Krypto-Regulierung einleiten. Mark Uyeda hat nach dem Rücktritt von Gary Gensler am 20. Januar 2025 den Vorsitz übernommen. Uyeda wird eine pro-Krypto-Haltung nachgesagt, was möglicherweise zu einer weniger aggressiven Verfolgung von Berufungen durch die SEC führen könnte. Experten spekulieren, dass dies den Weg für eine Lösung des Ripple-Falls bis April oder Mai 2025 ebnen könnte.
Am 22. Januar reichte Better Markets, eine Non-Profit-Organisation, die sich für die Integrität der Finanzmärkte einsetzt, ein Amicus-Curiae-Schreiben ein, das die Berufung der SEC unterstützt. Das Schreiben kritisiert die Auslegung der Wertpapierregeln durch das untere Gericht in Bezug auf den XRP-Verkauf und argumentiert, dass der Ausschluss von Sekundärmarkttransaktionen aus der Regulierung den Anlegerschutz untergraben könnte.
Die Aufhebung von SAB121 könnte positive Auswirkungen auf XRP und das breitere Krypto-Ökosystem haben. Durch die Reduzierung bürokratischer Hürden könnte die Entscheidung der SEC ein günstigeres Umfeld für Finanzinstitute schaffen, um Kryptowährungsdienste zu erkunden und zu integrieren. Diese regulatorische Flexibilität könnte Ripple in seinen laufenden rechtlichen Auseinandersetzungen einen unterstützenderen Kontext bieten.
Während der Fall XRP gegen SEC komplex bleibt, deuten diese jüngsten Entwicklungen auf eine mögliche Lockerung der regulatorischen Haltung gegenüber Kryptowährungsunternehmen hin. Dies könnte langfristig zu einer stärkeren Akzeptanz und Integration von Krypto-Diensten in der Finanzbranche führen.
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