MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Trotz der positiven Nachricht, dass die US-Börsenaufsicht SEC ihre Berufung gegen Ripple zurückgezogen hat, bleibt der XRP-Kurs flach. Die steigende Angebotsmenge könnte den Kurs weiter unter Druck setzen, wenn die Nachfrage nicht anzieht.
Die jüngsten Entwicklungen rund um XRP, die Kryptowährung von Ripple, zeigen eine interessante Dynamik auf dem Markt. Obwohl die US-Börsenaufsicht SEC ihre Berufung gegen Ripple zurückgezogen hat, was als potenzieller Katalysator für einen Kursanstieg hätte dienen können, blieb der XRP-Kurs weitgehend unbeeindruckt. Dies deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer diese Nachricht bereits eingepreist hatten, insbesondere da die neue SEC-Administration mehrere Rechtsstreitigkeiten gegen Krypto-Unternehmen beendet hat.
Ein wesentlicher Faktor, der den XRP-Kurs derzeit belastet, ist die steigende Angebotsmenge. Ripple gibt monatlich eine Milliarde XRP aus dem Treuhandkonto frei, von denen im Durchschnitt 33 % auf den Markt gelangen. Diese Zunahme der zirkulierenden Menge von 54 Milliarden auf 58 Milliarden XRP im letzten Jahr könnte den Kurs weiter unter Druck setzen, wenn die Nachfrage nicht entsprechend steigt.
Die On-Chain-Aktivität von XRP zeigt ebenfalls eine schwache Dynamik. Die Transaktionsaktivität von sogenannten ‘Walen’, also großen Investoren, hat sich auf das Niveau vor den US-Wahlen zurückgezogen. Dies könnte ein Indikator dafür sein, dass große Marktteilnehmer derzeit zurückhaltend agieren. Zudem sind die XRP-Reserven auf großen Börsen wie Binance und Upbit seit März relativ stabil geblieben, was auf eine geringe Akkumulation oder Verteilung hindeutet.
Auf der Derivatseite zeigt sich ein leichter Anstieg des offenen Interesses, das von einem monatlichen Tief von 1,35 Milliarden XRP auf 1,75 Milliarden XRP gestiegen ist. Dennoch könnte der Kurs weiter fallen, wenn die Nachfrage nicht anzieht. Ein weiteres Risiko stellt das mögliche Ausbilden eines Kopf-Schulter-Musters dar, das den Kurs auf 1,35 US-Dollar drücken könnte, falls die Unterstützung bei 1,96 US-Dollar durchbrochen wird.
Makroökonomische Faktoren tragen ebenfalls zur Unsicherheit bei. Die Drohungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, neue Zölle zu erheben, sowie die steigende Inflation in den USA üben zusätzlichen Druck auf den Markt aus. Diese Faktoren könnten die Risikobereitschaft der Investoren weiter dämpfen und den Kurs von XRP belasten.
Technische Indikatoren wie der Relative Strength Index (RSI) und der Moving Average Convergence Divergence (MACD) deuten auf eine zunehmende bärische Dynamik hin, da sie unter ihre neutralen Niveaus gefallen sind. Ein täglicher Schlusskurs über 2,60 US-Dollar könnte jedoch das bärische Szenario entkräften und den Kurs in Richtung des Widerstands bei 2,78 US-Dollar treiben.
Insgesamt bleibt der XRP-Markt in einer angespannten Lage, wobei die Balance zwischen Angebot und Nachfrage sowie externe makroökonomische Faktoren entscheidend für die zukünftige Kursentwicklung sind. Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten und ihre Strategien entsprechend anpassen.
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