BERLIN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Inmitten einer tiefgreifenden wirtschaftlichen Krise haben führende Wirtschaftsverbände einen eindringlichen Appell an die Verhandlungspartner der Koalition gerichtet. Sie fordern eine stärkere Berücksichtigung der Unternehmensinteressen, um die drohende wirtschaftliche Talfahrt abzuwenden.
Die deutsche Wirtschaft steht vor erheblichen Herausforderungen, die nicht zuletzt hausgemacht sind. In einer Erklärung von rund 100 Verbänden wird auf die unzureichenden Zwischenergebnisse der aktuellen Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD hingewiesen. Diese würden den sich verschärfenden wirtschaftlichen Bedingungen nicht gerecht werden. Die Verbände, darunter die Arbeitgebervereinigung BDA, der Industrieverband BDI und der Handwerksverband ZDH, kritisieren, dass die bisherigen Verhandlungsergebnisse die wachsenden Herausforderungen in vielen Bereichen ignorieren.
Die Erklärung, die auch an die Hauptverhandlungsgruppe von Union und SPD verschickt wurde, fordert eine deutliche Erhöhung der Ambitionen in vier zentralen Bereichen. Die Steuerbelastung der Unternehmen müsse spürbar reduziert werden, da Deutschland mit rund 30 Prozent international eine Spitzenposition einnehme. Ein international wettbewerbsfähiges Niveau von maximal 25 Prozent sei erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Auch bei den sozialen Sicherungssystemen sehen die Verbände Reformbedarf. Steigende Beitragssätze würden die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe schwächen und den Beschäftigten weniger Netto vom Brutto lassen. Die künftige Regierung müsse zudem höchste Priorität auf den Abbau von Bürokratielasten legen. Schließlich seien Maßnahmen zur Senkung der hohen Energiekosten unerlässlich, um die Attraktivität des Standorts Deutschland zu erhalten.
Die Wirtschaftsverbände warnen eindringlich vor einem weiteren wirtschaftlichen Abschwung, sollte die künftige Bundesregierung nicht schnell und konsequent handeln. “Es muss sich lohnen, in diesem Land ein Unternehmen zu führen”, heißt es in der Erklärung. Ohne rasche Reformen werde sich der wirtschaftliche Abschwung in den kommenden Jahren nicht mehr aufhalten lassen.
Die Forderungen der Verbände spiegeln die Dringlichkeit wider, mit der die deutsche Wirtschaft auf die Herausforderungen der Globalisierung und Digitalisierung reagieren muss. Die Verhandlungspartner der Koalition stehen vor der Aufgabe, die Weichen für mehr Wachstum und Beschäftigung zu stellen, um die wirtschaftliche Stabilität des Landes zu sichern.
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