MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Insider-Bedrohungen stellen eine erhebliche Gefahr für die Cybersicherheit von Unternehmen dar. Während externe Hacker oft im Fokus stehen, sind es häufig Insider, die durch Fahrlässigkeit oder böswillige Absicht großen Schaden anrichten können.
Insider-Bedrohungen sind eine der größten Herausforderungen für die Cybersicherheit von Unternehmen. Laut dem Data Breach Investigations Report 2024 von Verizon erleben 57 % der Unternehmen jährlich mehr als 20 sicherheitsrelevante Vorfälle, die auf Insider zurückzuführen sind. Besonders besorgniserregend ist, dass menschliches Versagen in 68 % der Datenlecks eine Rolle spielt. Die finanziellen Folgen solcher Angriffe sind enorm, mit durchschnittlichen Kosten von 4,99 Millionen US-Dollar pro Vorfall, wie der Cost of a Data Breach Report 2024 von IBM Security zeigt.
Insider-Bedrohungen entstehen durch Personen innerhalb eines Unternehmens, die autorisierten Zugang zu kritischen Systemen haben und diesen missbrauchen könnten. Diese Bedrohungen lassen sich in drei Kategorien einteilen: böswillige Insider, die absichtlich Schaden anrichten, nachlässige Insider, die unvorsichtig mit Zugangsdaten umgehen, und kompromittierte Insider, die von externen Angreifern ausgetrickst wurden.
Besonders gefährlich sind privilegierte Konten, da sie Zugang zu sensiblen Systemen bieten. Ein Vorfall im Dezember 2024 im US-Finanzministerium verdeutlicht dies: Mitglieder eines Teams erhielten versehentlich erweiterte Zugriffsrechte auf kritische Zahlungssysteme. Solche Situationen unterstreichen die Notwendigkeit robuster Lösungen für das Privileged Access Management (PAM), um unbefugten Zugriff zu verhindern.
PAM-Lösungen helfen Unternehmen, privilegierte Zugriffe effektiv zu kontrollieren, zu überwachen und zu sichern. Sie bieten Funktionen wie die Identifizierung und Verwaltung privilegierter Konten, die Unterstützung des Prinzips der minimalen Rechtevergabe und die Implementierung von Just-in-Time-Zugriffen. Diese Maßnahmen reduzieren das Risiko von Insider-Bedrohungen erheblich.
Darüber hinaus fördern PAM-Lösungen einen identitätszentrierten Ansatz, der sicherstellt, dass Benutzeridentitäten vor dem Zugriff auf sensible Systeme überprüft werden. Multi-Faktor-Authentifizierung und die Sicherung von Remote-Zugriffen sind weitere wichtige Aspekte, die durch PAM unterstützt werden.
Ein weiterer Vorteil von PAM ist die Automatisierung der Reaktion auf Insider-Bedrohungen. Durch Echtzeit-Benachrichtigungen und automatische Blockierungen verdächtiger Aktivitäten können Unternehmen schnell auf Bedrohungen reagieren und potenzielle Schäden minimieren.
Insgesamt bietet die Implementierung einer robusten PAM-Lösung nicht nur Schutz vor Insider-Bedrohungen, sondern auch Vorteile wie verbesserte betriebliche Effizienz, vereinfachte Einhaltung von Vorschriften und gesteigerte Produktivität. Unternehmen, die in PAM investieren, sichern sich eine sichere und effiziente Zukunft.
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