BRÜSSEL / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – WhatsApp steht vor einer möglichen Einstufung als Very Large Online Platform (VLOP) durch die Europäische Union, nachdem die Nutzerzahlen der WhatsApp Channels die kritische Schwelle überschritten haben.
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WhatsApp, der beliebte Messenger-Dienst, könnte bald unter die strengen Auflagen der EU fallen, die für sehr große Online-Plattformen gelten. Der Grund dafür ist die wachsende Nutzerzahl der WhatsApp Channels, die mittlerweile über 45 Millionen monatlich aktive Nutzer erreicht hat. Diese Entwicklung könnte WhatsApp in die Kategorie der Very Large Online Platforms (VLOP) einordnen, was eine stärkere Regulierung nach sich ziehen würde.
Der Digital Services Act (DSA) der EU sieht vor, dass Plattformen, die als VLOP eingestuft werden, umfassende Risikobewertungen durchführen müssen, um die Verbreitung schädlicher und illegaler Inhalte zu minimieren. Unternehmen müssen Strategien zur Risikominimierung entwickeln und umsetzen. Bei Verstößen drohen empfindliche Geldstrafen, die bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen können.
Die Entscheidung über die Einstufung von WhatsApp liegt nun bei der EU-Kommission. Diese Entwicklung kommt zu einer Zeit, in der die Spannungen zwischen den USA, dem Heimatland vieler großer Social-Media-Plattformen, und der Europäischen Union zunehmen. Meta, das Mutterunternehmen von WhatsApp, hat bereits signalisiert, dass es im Falle einer Bestrafung durch die EU den neuen US-Präsidenten Donald Trump um Unterstützung bitten könnte.
WhatsApp Channels, die seit 2023 in Deutschland verfügbar sind, ermöglichen es bekannten Persönlichkeiten, Unternehmen oder Vereinen, ihre Mitglieder und Follower direkt zu erreichen. Diese Funktion ähnelt den Social-Media-Kanälen anderer Plattformen und könnte daher unter die strengen EU-Regulierungen fallen.
Bislang wurden Unternehmen wie Google, Meta, Microsoft und Amazon bereits als VLOP eingestuft. Auch die Wikipedia gehört zu dieser Liste. Einige Unternehmen, darunter Amazon und Zalando, haben rechtliche Schritte gegen diese Einstufung eingeleitet.
Die Entscheidung der EU-Kommission wird mit Spannung erwartet, da sie nicht nur Auswirkungen auf WhatsApp, sondern auch auf die gesamte Branche haben könnte. Die Regulierung könnte als Präzedenzfall für andere Plattformen dienen, die ähnliche Nutzerzahlen erreichen.
In der Zwischenzeit bleibt abzuwarten, wie WhatsApp und andere betroffene Unternehmen auf die möglichen neuen Auflagen reagieren werden. Die kommenden Monate könnten entscheidend dafür sein, wie sich die digitale Landschaft in Europa weiterentwickelt.
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