SCHWÄBISCH GMÜND / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Naturkosmetikhersteller Weleda steht vor einer bedeutenden strategischen Entscheidung: Angesichts drohender US-Zölle auf europäische Produkte erwägt das Unternehmen, eine Produktionsstätte in den USA zu errichten. Diese Maßnahme könnte nicht nur die Handelshemmnisse umgehen, sondern auch die Marktpräsenz in Nordamerika stärken.
Weleda, bekannt für seine hochwertigen Naturkosmetikprodukte, sieht sich mit der Herausforderung konfrontiert, auf potenzielle Handelsbarrieren in den USA zu reagieren. Die Überlegung, eine Produktionsstätte in den Vereinigten Staaten zu errichten, ist Teil einer umfassenderen Strategie, um die Abhängigkeit von europäischen Produktionsstandorten zu verringern und gleichzeitig die Lieferketten zu optimieren. Diese strategische Entscheidung wird derzeit intensiv geprüft, wobei die Frage im Raum steht, ob lediglich die Abfüllung oder die gesamte Produktion in den USA stattfinden soll.
Parallel zu diesen Überlegungen zeigt sich Weleda in Deutschland als Vorreiter in der digitalen Verkaufsstrategie. Mit der Einführung eines Tiktok-Shops hat das Unternehmen erfolgreich eine jüngere Zielgruppe erschlossen. Diese Plattform ermöglicht es den Nutzern, Produkte direkt in der App zu erwerben, was einen wichtigen Schritt in der Digitalisierung des Verkaufsprozesses darstellt.
Die positive Geschäftsentwicklung von Weleda spiegelt sich auch in der Schaffung neuer Arbeitsplätze wider. Am Standort Schwäbisch Gmünd wurde kürzlich ein neues Logistikzentrum eingeweiht, und die Mitarbeiterzahl soll bis Ende 2024 auf etwa 930 steigen. Besonders gefragt sind Augenpflegeprodukte, deren Absatz um 32 Prozent gestiegen ist, was auf den verstärkten Bildschirmgebrauch der Konsumenten zurückgeführt wird.
Unter der Leitung von CEO Tina Müller erlebt Weleda eine bemerkenswerte Wachstumsphase. In Regionen wie Asien, den USA und Benelux konnte das Unternehmen 2024 zweistellige Umsatzsteigerungen verzeichnen, während der Umsatz in Deutschland um 6,2 Prozent stieg. Mit einem weltweiten Umsatz von 456,2 Millionen Euro erreichte Weleda einen neuen Rekord und verdoppelte den Gewinn vor Steuern auf 28,3 Millionen Euro. Müllers Ziel ist es, den Umsatz bis 2030 zu verdoppeln.
Ein weiterer Schritt in die Zukunft ist die Einführung einer neuen Pflegeproduktlinie für Babys, Kinder und Teenager, die zusammen mit der schwedischen Prinzessin Madeleine auf den Markt gebracht wird. Besonders Tiktok soll als wichtiger Beauty-Kanal für die Generation Z und Generation Alpha genutzt werden, wobei die Produkte mit jungen Influencerinnen beworben werden.
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