STOCKDORF / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Automobilzulieferer Webasto hat angekündigt, bis Ende des Jahres rund 650 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Restrukturierungsprogramms, das darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit des Unternehmens zu stärken.
Der Automobilzulieferer Webasto, mit Hauptsitz in Stockdorf, sieht sich gezwungen, bis Ende des Jahres rund 650 Stellen in Deutschland abzubauen. Diese Entscheidung betrifft mehrere Standorte in Bayern, darunter Gilching, Hengersberg, Neubrandenburg, Utting sowie die Zentrale in Stockdorf. Der Stellenabbau konzentriert sich hauptsächlich auf die Bereiche Verwaltung und Entwicklung, während die Produktionskapazitäten an die veränderte Marktnachfrage angepasst werden.
Die Entscheidung, Arbeitsplätze abzubauen, wurde als Teil eines laufenden Restrukturierungsprogramms getroffen, das darauf abzielt, die Effizienz und Produktivität von Webasto deutlich zu verbessern. Laut Unternehmensleitung und Betriebsrat wurde nach intensiven Verhandlungen ein ausgewogener Interessenausgleich mit Sozialplan erarbeitet. Ein zentraler Bestandteil der Maßnahmen ist das Angebot an die betroffenen Mitarbeiter, in eine Transfergesellschaft zu wechseln, die sie bis zu zwölf Monate bei der Vermittlung neuer beruflicher Perspektiven unterstützt.
Die Aufgabe des Standorts Gilching war bereits seit dem vergangenen Jahr bekannt. Anfang 2025 wurde Johann Stohner, ein externer Sanierer vom Beratungsunternehmen Alvarez & Marsal, in den Vorstand berufen, um die Restrukturierungsmaßnahmen zu unterstützen. Die Unternehmensleitung hat alle Mitarbeiter in Deutschland über die geplanten Maßnahmen informiert, und in den kommenden Tagen sollen an den betroffenen Standorten weitere Einzelheiten besprochen werden.
Vorstandsvorsitzender Jörg Buchheim betonte, dass die Entscheidung, Arbeitsplätze abzubauen, zwar schwer, aber angesichts der aktuellen Marktentwicklung unumgänglich sei. Diese Maßnahme sei entscheidend, um Webasto langfristig zukunftsfähig zu machen. Die Anpassung der Produktionskapazitäten und die Verbesserung der Effizienz sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.
In der Automobilzuliefererbranche sind Restrukturierungsmaßnahmen keine Seltenheit. Viele Unternehmen sehen sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung, der Elektromobilität und der globalen Konkurrenz konfrontiert. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen wie Webasto ihre Geschäftsmodelle anpassen und effizienter gestalten. Der Stellenabbau ist oft ein schmerzhafter, aber notwendiger Schritt, um langfristig erfolgreich zu sein.
Die Auswirkungen solcher Maßnahmen auf die betroffenen Mitarbeiter sind erheblich. Die Transfergesellschaften bieten jedoch eine Möglichkeit, den Übergang in neue Beschäftigungsverhältnisse zu erleichtern. Sie unterstützen die Mitarbeiter bei der beruflichen Neuorientierung und bieten Schulungen und Weiterbildungen an, um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.
Insgesamt zeigt der Fall Webasto, wie wichtig es für Unternehmen ist, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen und gleichzeitig die Interessen der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Die Automobilindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel, und Unternehmen müssen flexibel und innovativ sein, um in diesem dynamischen Umfeld bestehen zu können.
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