NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Landschaft der Cybersecurity-Startups hat sich dramatisch verändert. Nir Zuk, Gründer und CTO von Palo Alto Networks, äußerte kürzlich seine Zweifel daran, dass neue Unternehmen in der Lage sind, den Erfolg seines Unternehmens zu wiederholen.
In der heutigen digitalen Welt ist die Menge an Daten, die für den Erfolg im Bereich der Cybersecurity benötigt wird, enorm. Nir Zuk, Gründer von Palo Alto Networks, argumentiert, dass neue Startups Schwierigkeiten haben werden, die Datenmengen zu sammeln, die erforderlich sind, um mit etablierten Unternehmen wie seinem mithalten zu können. Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Cybersecurity erfordert riesige Mengen an zuverlässigen Daten, was es neuen Marktteilnehmern nahezu unmöglich macht, schnell aufzuholen. Zuk vergleicht die Herausforderung, gegen große Anbieter wie Palo Alto Networks anzutreten, mit dem Versuch, ein neues Suchunternehmen zu gründen und gegen Google zu konkurrieren. Der Zugang zu großen Datenmengen ist entscheidend, und ohne diesen Vorteil bleibt der Erfolg oft aus. Palo Alto Networks hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 von einem Pionier der Next-Generation-Firewalls zu einem umfassenden Anbieter von Cybersecurity-Lösungen entwickelt. Das Unternehmen genießt heute die größte Marktkapitalisierung unter den eigenständigen Sicherheitsanbietern. Zuk betont, dass der Besitz von umfangreichen Datenmengen zu einem positiven Feedback-Loop führt: Bessere Daten führen zu besseren KI-Lösungen, die wiederum mehr Kunden anziehen und somit noch mehr Daten generieren. Diese Dynamik erschwert es neuen Anbietern, Fuß zu fassen. Ein aktuelles Beispiel für die Herausforderungen, denen sich Startups gegenübersehen, ist der kürzliche Kauf von Wiz durch Google für 32 Milliarden Dollar. Wiz war eines der wenigen Startups, das auf dem Weg war, ein Gigant in der Cybersecurity-Branche zu werden, was Zuks Argumentation untermauert. Trotz seines Erfolgs im Cybersecurity-Bereich investiert Zuk persönlich nicht mehr in diesen Sektor. Stattdessen konzentriert er sich auf Bereiche wie Gesundheitstechnologie, Verteidigungstechnik und Fintech, wo KI noch nicht den entscheidenden Vorteil bietet. Diese Einschätzung spiegelt seine Überzeugung wider, dass der Markt für Cybersecurity-Startups gesättigt ist und neue Unternehmen es schwer haben werden, sich gegen etablierte Giganten durchzusetzen.
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