MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Nutzung der Hupe im Straßenverkehr ist ein Thema, das oft für Diskussionen sorgt. Während viele Autofahrer die Hupe als Mittel zur Frustbewältigung nutzen, ist ihr Einsatz gesetzlich streng geregelt.
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Die Hupe ist ein unverzichtbares Warninstrument im Straßenverkehr, doch ihr Einsatz ist streng reglementiert. Laut der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) darf die Hupe nur in bestimmten Situationen verwendet werden, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften ist das Hupen zur Abwendung von Gefahren erlaubt. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein plötzliches Bremsmanöver erforderlich ist oder eine unvorhersehbare Gefahr droht.
Außerhalb geschlossener Ortschaften ist das Hupen zudem zur Ankündigung eines Überholmanövers zulässig. Diese Regelung soll dazu beitragen, die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, ohne den Straßenverkehr unnötig zu stören. In Deutschland gibt es jedoch keine Verpflichtung, diese Möglichkeit zu nutzen, was bedeutet, dass das Hupen in solchen Situationen eine Option, aber keine Pflicht ist.
Ein Schallzeichen, das nicht der Sicherheit dient, ist laut StVO unzulässig. Dazu gehört das Hupen aus Frustration, beispielsweise an einer Ampel, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug nicht sofort losfährt. Auch das Begrüßen von Bekannten durch ein kurzes Hupen fällt unter diese Regelung. Besonders in Wohngebieten oder während der Ruhezeiten kann ein unnötiges Schallzeichen schnell zu Beschwerden führen.
Besonders bei Feierlichkeiten wie Hochzeitskorsos oder Autokorsos nach sportlichen Ereignissen wird häufig gehupt. Offiziell ist dies nicht gestattet, allerdings zeigen sich die Ordnungsbehörden in solchen Fällen oft nachsichtig, solange keine anderen Verkehrsteilnehmer oder Anwohner erheblich gestört werden.
Das unerlaubte Hupen kann mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden. Wer ohne triftigen Grund hupt, muss mit einer Strafe von fünf Euro rechnen. Wenn andere Personen dadurch belästigt werden, erhöht sich das Verwarnungsgeld auf zehn Euro. In schwerwiegenden Fällen kann Hupen in Verbindung mit aggressivem Fahrverhalten sogar als Nötigung gewertet werden. Wer durch anhaltendes oder wiederholtes Hupen und dichtes Auffahren andere Verkehrsteilnehmer bedrängt, muss mit einer Anzeige rechnen.
Die rechtliche Grundlage für die Nutzung von Schallzeichen wird durch § 16 der Straßenverkehrs-Ordnung geregelt. Demnach ist das Hupen nur zur Gefahrenabwehr sowie außerorts zur Ankündigung eines Überholmanövers erlaubt. Diese Regelungen sollen gewährleisten, dass Schallzeichen ausschließlich ihrer ursprünglichen Funktion dienen und nicht zur Lärmbelästigung oder zu gefährlichem Fahrverhalten führen.
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