MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einer Zeit, in der die digitale Sicherheit immer mehr an Bedeutung gewinnt, sorgt ein neuer Bericht für Aufsehen: Mindestens fünf VPN-Apps im App Store stehen in Verbindung mit dem chinesischen Militär. Diese Enthüllung wirft Fragen zur Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von VPN-Diensten auf, die von Millionen Nutzern weltweit verwendet werden.

Die jüngste Untersuchung von Tech Transparency Project und der Financial Times hat aufgedeckt, dass mindestens fünf VPN-Apps, die sowohl im App Store als auch im Google Play Store verfügbar sind, Verbindungen zu einem Unternehmen haben, das mit dem chinesischen Militär in Verbindung steht. Diese Entdeckung ist besonders besorgniserregend, da drei dieser Apps bereits über eine Million Mal heruntergeladen wurden.

VPN-Apps, oder Virtual Private Networks, sind darauf ausgelegt, die Privatsphäre der Internetnutzung zu schützen. Sie bieten Schutz vor Man-in-the-Middle-Angriffen über gefälschte öffentliche WLAN-Hotspots und verhindern, dass Internetdienstanbieter oder Mobilfunkanbieter die besuchten Websites nachverfolgen können. Zudem ermöglichen VPNs das Umgehen von Geoblocks, die von Regierungen oder Streaming-Diensten auferlegt werden.

Allerdings sind VPNs nur so vertrauenswürdig wie die Unternehmen, die hinter ihnen stehen. Ein gefälschtes VPN kann alle Browserdaten an seinen Entwickler weiterleiten. Die Untersuchung ergab, dass die betroffenen Apps mit Qihoo 360, einem Unternehmen, das 2020 von den USA wegen angeblicher Verbindungen zum chinesischen Militär sanktioniert wurde, in Verbindung stehen.

Apple hat nach der Benachrichtigung durch die Financial Times bereits zwei der betroffenen Apps, Thunder VPN und Snap VPN, aus dem App Store entfernt. Das Schicksal der verbleibenden drei Apps bleibt unklar. Diese Apps sind Turbo VPN, VPN Proxy Master und Signal Secure VPN, wobei letztere nicht mit der Signal-Messaging-App in Verbindung steht.

Die Enthüllungen werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Netzwerke von Einzelpersonen und Unternehmen, die die Ermittler entwirren mussten, um die Verbindungen aufzudecken. Apple betont, dass es die Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer sehr ernst nimmt und besonders strenge Richtlinien für VPN-Apps hat. Jede App, die diese Richtlinien nicht einhält, wird aus dem App Store entfernt.

Experten raten Nutzern, nur VPN-Apps von renommierten Unternehmen zu verwenden, idealerweise solche, die unabhängige Sicherheitsprüfungen zulassen. Chinesische VPN-Apps sollten mit Vorsicht betrachtet werden, da das Gesetz Entwickler verpflichtet, Nutzungsprotokolle zu führen und diese der Regierung zur Verfügung zu stellen. Apps, die dieser Anforderung nicht nachkamen, wurden bereits 2017 aus dem App Store entfernt.


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VPN-Apps mit Verbindungen zum chinesischen Militär: Sicherheitsbedenken im Fokus
VPN-Apps mit Verbindungen zum chinesischen Militär: Sicherheitsbedenken im Fokus (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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