NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Rolle von Vitamin D bei der Verbesserung der Ergebnisse nach Gelenkersatzoperationen wird zunehmend diskutiert. Trotz einiger Studien, die auf potenzielle Vorteile hinweisen, bleibt die Evidenzlage unklar, und es gibt keine einheitlichen Empfehlungen für die Supplementierung in der perioperativen Phase.
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Die Diskussion über die Bedeutung von Vitamin D bei Gelenkersatzoperationen gewinnt an Fahrt, da die Anzahl der durchgeführten Operationen stetig zunimmt. Laut der American College of Rheumatology werden jährlich etwa 790.000 Knie- und 549.000 Hüftgelenkersatzoperationen in den USA durchgeführt. Diese Zahlen könnten bis 2060 auf fast 3 Millionen bzw. 2 Millionen ansteigen. Trotz dieser Entwicklung gibt es keine klaren Richtlinien zur Vitamin-D-Supplementierung, um postoperative Komplikationen zu vermeiden.
Claudette M. Lajam, Professorin für Orthopädische Chirurgie an der NYU Grossman School of Medicine, betont, dass ein Vitamin-D-Mangel mit schlechteren Ergebnissen nach elektiven Gelenkersatzoperationen korrelieren könnte. Mehrere randomisierte Studien der letzten fünf Jahre zeigen jedoch widersprüchliche Ergebnisse. Während eine Studie keinen signifikanten Unterschied in der Funktion oder Komplikationen nach einer Knieoperation mit Vitamin-D-Supplementierung fand, zeigte eine andere Studie, dass Patienten ohne Supplementierung mehr Komplikationen hatten.
Die Endocrine Society hat 2024 Richtlinien herausgegeben, die gesunden Erwachsenen unter 75 Jahren empfehlen, keine Vitamin-D-Dosen über den von der Institute of Medicine empfohlenen täglichen Bedarf hinaus einzunehmen. Derzeit aktualisiert die US Preventive Services Task Force ihre Empfehlungen zur Vitamin-D-Supplementierung, die bisher keine spezifischen Hinweise für Gelenkersatzoperationen enthalten.
Linda Russell, Direktorin der Perioperativen Medizin am Hospital for Special Surgery in New York, betont die Bedeutung der Vitamin-D-Statusbewertung vor Operationen, obwohl dies nicht routinemäßig durchgeführt wird. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Kalziumaufnahme und der Reduzierung von Entzündungen, was für die Genesung nach einer Gelenkoperation entscheidend sein kann.
Nicolas Piuzzi vom Cleveland Clinic empfiehlt, den Vitamin-D-Status als Teil der präoperativen Tests zu berücksichtigen, da ein Mangel mit schlechteren Ergebnissen assoziiert sein könnte. Eine Meta-Analyse von 2020 zeigte, dass über 50% der Patienten, die sich einem Gelenkersatz unterziehen, einen Vitamin-D-Mangel haben. Trotz der hohen Prävalenz gibt es jedoch keine eindeutigen Beweise für den Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und postoperativen Komplikationen.
Die National Institutes of Health berichten, dass die Überprüfung des Vitamin-D-Status zunehmend Teil der routinemäßigen Blutuntersuchungen wird. Dennoch bleibt die Frage, ob eine Supplementierung tatsächlich die Ergebnisse nach Gelenkersatzoperationen verbessert, weiterhin offen. Experten betonen die Notwendigkeit weiterer Studien, um die potenziellen Vorteile der Vitamin-D-Supplementierung zu klären.
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