WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Entscheidung der Trump-Administration, die US Agency for International Development (USAid) abzubauen und die Finanzierung globaler Gesundheitsinitiativen zurückzufahren, könnte das Risiko einer weltweiten Mpox-Krise erheblich erhöhen.
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Die jüngsten Maßnahmen der Trump-Administration, die US Agency for International Development (USAid) abzubauen, haben bei Experten Besorgnis ausgelöst. Diese Schritte könnten das Risiko einer globalen Mpox-Krise erheblich erhöhen. Mpox, früher als Affenpocken bekannt, hat sich in den letzten Jahren vor allem in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ausgebreitet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte bereits im August letzten Jahres Mpox als internationalen Gesundheitsnotstand eingestuft, nachdem die Fälle in der DRK und den Nachbarländern zugenommen hatten.
USAid spielte eine entscheidende Rolle bei der Eindämmung des Virus durch Impfungen, Tests und Überwachungsmaßnahmen. Im vergangenen Jahr stellten USAid und die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) 55 Millionen US-Dollar an Soforthilfe bereit. Doch viele dieser Mittel wurden nicht vollständig ausgezahlt und sind nun aufgrund der Anordnung der Regierung eingefroren. Diese Entscheidung hat dazu geführt, dass USAid-Mitarbeiter aus der DRK evakuiert wurden, was die Koordination der Hilfsmaßnahmen erheblich erschwert.
Ein USAid-Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte, berichtete, dass die Provinzen, die ausschließlich auf USAid-Mittel angewiesen sind, nun ohne Ressourcen dastehen, um das Virus einzudämmen. Dies könnte dazu führen, dass Mpox sich weiter ausbreitet und möglicherweise auch andere Länder erreicht. Experten warnen, dass die Einstellung der Hilfsmaßnahmen nicht nur die Menschen in Übersee betrifft, sondern auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Mpox oder eine andere Pandemie die Vereinigten Staaten erreicht.
Die globale Mpox-Ausbreitung im Jahr 2022 führte zu über 100.000 Fällen in 122 Ländern und markierte das erste Mal, dass sich die Krankheit außerhalb von Zentral- oder Westafrika ausbreitete. Diese Ausbreitung wurde weitgehend eingedämmt, was teilweise auf umfassende Impfmaßnahmen zurückzuführen ist. Der jüngste Ausbruch in der DRK ist jedoch eine andere Variante des Mpox-Virus als der, der 2022 für die Ausbreitung verantwortlich war.
Der US-Außenminister Marco Rubio hat zwar Richtlinien erlassen, die lebensrettende humanitäre Hilfe, einschließlich Nahrung und Medizin, trotz des Finanzierungsstopps durch eine Ausnahmegenehmigung ermöglichen könnten. Doch USAid-Mitarbeiter berichten, dass eine solche Ausnahmegenehmigung für die Fortführung der Mpox-Programme in der DRK noch nicht genehmigt wurde. Während die Regierung argumentiert, dass die Kürzungen darauf abzielen, verschwenderische Ausgaben und Betrug zu reduzieren, kritisieren Forscher die Geschwindigkeit und Intensität dieser Maßnahmen.
Die Zukunft von USAid bleibt ungewiss, da die Agentur weiterhin in Gerichtsverfahren verwickelt ist. Ein Bundesrichter entschied kürzlich, dass der Hilfsstopp vorübergehend ausgesetzt werden muss, was jedoch zu Verwirrung darüber geführt hat, wie die Programme wieder aufgenommen werden können. USAid-Mitarbeiter berichten von den persönlichen Belastungen, die die Evakuierung aus der DRK mit sich brachte, und der Unsicherheit über ihre berufliche Zukunft.
Stephen Morse, Professor für Epidemiologie an der Columbia University, betont, dass der Rückzug der USA aus der WHO in Verbindung mit der Einstellung der USAid-Arbeit ein “doppelter Schlag” sei. Die USA waren der größte Geldgeber der WHO und profitierten auch vom Austausch von Forschungsergebnissen mit anderen Ländern. Morse warnt davor, dass die USA durch diese Maßnahmen weniger über globale Gesundheitsbedrohungen informiert sein werden.
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