WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einer überraschenden diplomatischen Wende haben die USA angeboten, Russland bei der Steigerung seiner Agrarexporte zu unterstützen, um eine Waffenruhe im Schwarzen Meer zu erreichen.
Die jüngsten Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine haben zu einem bemerkenswerten Vorschlag geführt: Die USA sind bereit, Russland zu helfen, seine Agrarexporte zu steigern und den Zugang zu internationalen Zahlungssystemen zu erleichtern. Dies geschieht im Gegenzug für einen Waffenstillstand im Schwarzen Meer, den der Kreml unter der Bedingung einer Lockerung der westlichen Sanktionen gefordert hat.
Diese Ankündigung könnte zu Spannungen zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten führen, die einige der Sanktionen gegen Russland verhängt haben. Während Russland darauf besteht, dass ein Teil der Bankensanktionen aufgehoben wird, um den Waffenstillstand einzuhalten, lehnen europäische Staaten dies ab. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat sich ebenfalls gegen eine Lockerung der Sanktionen ausgesprochen.
Russland fordert insbesondere, dass große russische Banken, die im Agrarhandel tätig sind, wieder an das SWIFT-Zahlungsnetzwerk angeschlossen werden. Dies betrifft vor allem die Rosselkhozbank, die staatliche Bank, die eng mit der russischen Agrarindustrie verbunden ist. Obwohl westliche Sanktionen nie direkt gegen russische Agrarexporte gerichtet waren, behauptet Russland, dass europäische Hafen- und Bankensanktionen seine Exporte behindern.
Die Europäische Union hat stets betont, dass ihre Sanktionen Ausnahmen für den erlaubten Handel, wie etwa mit Getreide und Düngemitteln, vorsehen. Dennoch bleibt die Frage, ob die EU bereit ist, russische Banken wieder in das SWIFT-System aufzunehmen, um den Druck auf die russische Wirtschaft aufrechtzuerhalten.
Für die Ukraine sind die Vorteile eines solchen Abkommens unklar. Die ukrainischen Streitkräfte haben es geschafft, die russische Marine aus weiten Teilen des Schwarzen Meeres zu vertreiben, was den ukrainischen Getreideexporten zugutekam. Unklar bleibt auch, ob Russland seine Angriffe auf die Infrastruktur der ukrainischen Schwarzmeerhäfen im Rahmen des Abkommens einschränken wird.
Das Weiße Haus hat zudem mitgeteilt, dass es Schritte zur Umsetzung eines zuvor vereinbarten Waffenstillstands bei Angriffen auf Energieanlagen in beiden Ländern unternehmen wird. Die USA bekräftigten auch ihr Engagement für die Rückkehr ukrainischer Kinder, die nach Russland zwangsumgesiedelt wurden.
Präsident Zelenskyj äußerte sich skeptisch über die Ernsthaftigkeit Russlands in Bezug auf ein Friedensabkommen. Er betonte, dass konkrete Ergebnisse aus Russland erforderlich seien, um Vertrauen zu schaffen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob der Kreml bereit ist, den Krieg zu beenden und die Welt nicht zu täuschen.
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