NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Unsicherheit über die bevorstehenden Details der US-Zollpolitik hat die Wall Street in eine Phase der Volatilität versetzt. Anleger sind besorgt über die möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaft und die internationalen Handelsbeziehungen.
Die Wall Street zeigte sich nach einem volatilen Handelstag am Dienstag mehrheitlich mit leichten Gewinnen. Diese Entwicklung spiegelt die Unsicherheit der Anleger wider, die auf die Bekanntgabe der Details zu den geplanten US-Zöllen durch Präsident Donald Trump warten. Die Ankündigung, die am Mittwoch erwartet wird, könnte weitreichende Auswirkungen auf die internationalen Handelsbeziehungen haben. Trump plant, die häufig niedrigeren US-Zölle auf das Niveau der Handelspartner anzuheben und hat bereits Strafzölle von 25 Prozent auf Autos und Autoteile angekündigt, die nicht in den USA gefertigt werden. Diese Maßnahmen sollen laut Trump Arbeitsplätze in die USA zurückholen, doch Marktbeobachter befürchten, dass sie die Inflation anheizen und zu Vergeltungsmaßnahmen der Handelspartner führen könnten, was die Situation zu einem Handelskrieg eskalieren lassen könnte. Der Dow-Jones-Index fiel um 12 Punkte auf 41.990 Punkte, belastet durch ein starkes Minus bei Johnson & Johnson. Im Gegensatz dazu legte der S&P-500 um 0,4 Prozent zu, während der Nasdaq-Composite um 0,9 Prozent stieg. Die Zahl der Kursgewinner an der NYSE betrug nach vorläufigen Angaben 1.653, während 1.124 Titel Verluste verzeichneten. Sorgen über eine mögliche Konjunktureintrübung in den USA wurden durch schwache Wirtschaftsdaten verstärkt. Der ISM-Index für die US-Industrie fiel im März auf 49,0 Punkte, was ein Schrumpfen der Industrieaktivität signalisiert. Auch die Zahl der offenen Stellen in den USA ging im Februar zurück. Der offizielle Arbeitsmarktbericht für März wird am Freitag erwartet. Johnson & Johnson geriet unter Druck, nachdem ein Konkursrichter den jüngsten Vorschlag des Unternehmens zur Beilegung von Massenklagen abgewiesen hatte. Diese Klagen beziehen sich auf ein mutmaßlich krebserregendes Körperpuder. Das Unternehmen wird nun zum Zivilgerichtssystem zurückkehren, um die Klagen neu zu verhandeln. Im Gegensatz dazu stiegen die Aktien von Progress Software um 12,1 Prozent, nachdem das Unternehmen seinen Ausblick erhöht hatte. PVH, die Muttergesellschaft von Tommy Hilfiger und Calvin Klein, verzeichnete einen Anstieg von 18,3 Prozent aufgrund eines überzeugenden Ausblicks. Der Dollar zeigte sich wenig verändert, während der Euro leicht nachgab. Marktteilnehmer verwiesen auf Inflationsdaten aus der Eurozone, die auf eine Abschwächung des Preisauftriebs hindeuten. Ein weiteres wichtiges Thema war das Gerichtsurteil gegen die französische Politikerin Marine Le Pen. US-Anleihen blieben als sicherer Hafen gefragt, was zu einem Rückgang der Renditen führte. Der Goldpreis gab leicht nach, notierte aber weiterhin über der Marke von 3.100 Dollar je Feinunze. Die Nachfrage nach Gold bleibt aufgrund der aktuellen Unsicherheit hoch, obwohl Analysten eine kleine Korrektur für wahrscheinlich halten. Die Ölpreise hielten ihre Vortagesgewinne weitgehend, unterstützt durch Trumps Drohungen gegen den Iran und Russland. Der Präsident plant zusätzliche Zölle auf russisches Öl und drohte Teheran mit Militärschlägen, falls keine Einigung über das iranische Atomprogramm erzielt wird. Befürchtungen, dass ein Handelsstreit die Konjunktur und damit auch die Ölnachfrage belasten könnte, wirken jedoch bremsend.
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