WIEN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Zollankündigungen der USA haben den Wiener Aktienmarkt in einen deutlichen Abwärtstrend versetzt. Der ATX fiel um 3,05 Prozent und schloss knapp über der 4.000-Punkte-Marke. Diese Entwicklung zeigt die empfindliche Reaktion der Märkte auf die protektionistischen Maßnahmen der USA.
Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, eine 10-prozentige Zollpauschale auf alle US-Importe einzuführen, hat den Wiener Aktienmarkt erheblich unter Druck gesetzt. Der ATX, der Leitindex der Wiener Börse, fiel um 3,05 Prozent und schloss bei 4.001 Punkten. Diese Reaktion spiegelt die Unsicherheit wider, die durch die protektionistische Handelspolitik der USA ausgelöst wurde.
Investoren reagierten auf die Ankündigungen, indem sie sich verstärkt in sichere Anlagen wie Gold und Anleihen flüchteten. Der Goldpreis erreichte ein neues Rekordhoch, während die Anleihekurse deutlich stiegen. Diese Bewegungen wurden durch Spekulationen über mögliche Zinssenkungen der Notenbanken unterstützt, die darauf abzielen, die wirtschaftlichen Folgen der Zölle abzumildern.
Die Auswirkungen der Zollpolitik waren besonders in der Finanz- und Industriebranche zu spüren. Europäische Bankaktien, die zuvor von einem stabileren Zinsumfeld profitiert hatten, gerieten unter Druck. In Wien verzeichneten die Aktien von BAWAG, RBI und Erste Group erhebliche Verluste. Auch Industrieunternehmen wie Voestalpine, Wienerberger und Lenzing mussten deutliche Kursrückgänge hinnehmen.
Besonders stark betroffen war AT&S, dessen Aktien um 7,7 Prozent fielen. Obwohl das Unternehmen betonte, nicht direkt von den Zöllen betroffen zu sein, könnten indirekte Effekte, wie etwa auf importierte Leiterplatten, spürbar werden. Auch die OMV-Aktien sanken um vier Prozent, beeinflusst durch rückläufige Ölpreise und die Entscheidung der OPEC+, die Fördermengen zu erhöhen.
Ein Lichtblick waren die Versorger- und Immobilienwerte, die von den niedrigeren Zinsen profitieren konnten. Unternehmen wie Verbund und CA Immo legten leicht zu und zeigten damit eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber den aktuellen Marktbedingungen.
Analysten sehen trotz der aktuellen Verluste Potenzial in bestimmten Einzelwerten. So wurde beispielsweise die Aktie von Porr leicht um 1,9 Prozent verbilligt, doch Analysten wie Jenna Xu von Berenberg bestätigen weiterhin Kaufempfehlungen, da sie langfristig Potenzial sehen.
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