NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der eskalierende Zollkonflikt zwischen den USA und China hat am Freitag erneut zu einem Anstieg der Nachfrage nach US-Staatsanleihen geführt. Die Unsicherheit auf den globalen Märkten hat Investoren dazu veranlasst, in als sicher geltende Anlagen zu investieren.
Der anhaltende Zollkonflikt, der von den Vereinigten Staaten ausging, hat die Kurse von US-Staatsanleihen am Freitag erneut beflügelt. Die hohe Unsicherheit auf den internationalen Märkten hat dazu geführt, dass Investoren vermehrt in als sicher geltende Staatsanleihen investieren. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere, bekannt als T-Note-Future, stieg um 0,80 Prozent auf 113,52 Punkte, während die Rendite zehnjähriger Titel auf 3,93 Prozent fiel.
Die Verschärfung der US-Zollpolitik, die nahezu alle Länder der Welt betrifft, hat bereits am Donnerstag zu einem starken Anstieg der Anleihekurse geführt. Am Freitag folgte eine scharfe Reaktion Chinas, das Gegenzölle auf US-Importe in Höhe von 34 Prozent ankündigte, die ab dem 10. April in Kraft treten sollen. Zudem wurden elf amerikanische Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt, was deren Handel mit China erheblich erschwert.
Die Finanzmärkte erwarten nun eine deutliche Abschwächung der US-Konjunktur. Inflationssorgen scheinen dabei weniger im Vordergrund zu stehen. Anleger preisen derzeit vor allem eine Wachstumsabschwächung in den USA ein, was sich in den Erwartungen von vier Leitzinssenkungen im Laufe des Jahres widerspiegelt.
Jerome Powell, der Chef der US-Notenbank Fed, äußerte die Einschätzung, dass das neue Zollpaket von Präsident Donald Trump zu einer höheren Inflation und einem langsameren Wachstum führen könnte. Trotz der großen Unsicherheit wird erwartet, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der Zollerhöhungen größer ausfallen als ursprünglich angenommen.
Der im März robust ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht spielte am Markt kaum eine Rolle. Dirk Chlench, Volkswirt bei der LBBW, kommentierte, dass der US-Arbeitsmarkt selten so zur Nebensache geriet wie in der aktuellen Situation. Der Fokus der Märkte liegt ganz auf dem Zollstreit.
Bernd Weidensteiner, Volkswirt bei der Commerzbank, erwartet in den kommenden Monaten eine Abschwächung des Arbeitsmarktes. Die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Konsumenten seien durch steigende Kosten und zunehmende Verunsicherung geprägt, was die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen dämpfen dürfte.
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