MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, 25 Prozent Zölle auf alle Autoimporte zu erheben, hat die deutsche Automobilindustrie in Aufruhr versetzt. Besonders betroffen ist BMW, wie aus einer Analyse der Investmentbank Barclays hervorgeht.
Die jüngste Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, 25 Prozent Zölle auf alle Autoimporte zu erheben, hat weitreichende Auswirkungen auf die deutsche Automobilindustrie. Die USA sind der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Autos, und die neuen Zölle könnten erhebliche finanzielle Belastungen für Unternehmen wie BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz mit sich bringen. Laut dem Statistischen Bundesamt waren die USA im Jahr 2024 der größte Abnehmer deutscher Pkw, was die Bedeutung dieses Marktes unterstreicht.
Die Aktien der großen deutschen Autobauer reagierten prompt auf die Ankündigung. Am Donnerstag verzeichneten die Titel von Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz deutliche Verluste. Besonders BMW steht im Fokus, da die britische Investmentbank Barclays die Aktie von ‘Equal Weight’ auf ‘Underweight’ herabgestuft hat. Analyst Henning Cosman von Barclays sieht in den Zöllen eine erhebliche Bedrohung für die Münchner, da sie stärker betroffen sein könnten als ihre europäischen Konkurrenten.
BMW produziert zwar bereits in großem Umfang in den USA, um Zölle zu umgehen, doch die neuen Maßnahmen könnten dennoch die Gewinnmargen des Unternehmens erheblich schmälern. Die Barclays-Analyse hebt hervor, dass die operativen Ergebnisschätzungen für BMW bis 2027 um bis zu 15 Prozent unter dem Konsens liegen. Dies zeigt, wie stark die Zölle die wirtschaftlichen Aussichten des Unternehmens beeinflussen könnten.
Die Auswirkungen der Zölle sind nicht nur auf BMW beschränkt. Auch Volkswagen und Mercedes-Benz stehen unter Druck, da die USA ein zentraler Markt für ihre Fahrzeuge sind. Die Vorzugsaktien von Volkswagen verloren zeitweise 3,89 Prozent, während die von Mercedes-Benz um 4,43 Prozent fielen. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Unsicherheit, die der Handelsstreit zwischen den USA und der EU für die deutsche Autoindustrie mit sich bringt.
Experten sind sich einig, dass Handelszölle generell negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Doch während einige Unternehmen wie Mercedes-Benz möglicherweise besser in der Lage sind, die Auswirkungen abzufedern, steht BMW vor größeren Herausforderungen. Analysten wie Henning Cosman bevorzugen im direkten Vergleich Mercedes-Benz, da sie glauben, dass das Unternehmen weniger stark von den Zöllen betroffen sein wird.
Die Zukunft der deutschen Autoindustrie hängt nun stark von den politischen Entwicklungen ab. Sollte der Handelsstreit weiter eskalieren, könnten weitere Maßnahmen folgen, die die Branche zusätzlich belasten. Unternehmen müssen daher strategische Entscheidungen treffen, um ihre Marktposition in den USA zu sichern und mögliche Verluste zu minimieren.
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