VANCOUVER / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein kanadisches Unternehmen hat Pläne enthüllt, die Unterstützung der Trump-Administration zu gewinnen, um den Zugang zu wertvollen Metallen auf dem Meeresboden im Pazifik zu beschleunigen.
Ein kanadisches Unternehmen hat kürzlich Pläne bekannt gegeben, die Unterstützung der Trump-Administration zu gewinnen, um den Zugang zu wertvollen Metallen auf dem Meeresboden im Pazifik zu beschleunigen. Diese Metalle, darunter Kupfer, Kobalt und Mangan, sind entscheidend für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge. Die Ankündigung hat sofortige Proteste von Umweltgruppen und Diplomaten mehrerer Länder ausgelöst, da die potenziellen Auswirkungen des industriellen Abbaus auf das Meeresleben noch weitgehend unbekannt sind.
Die Internationale Meeresbodenbehörde, die vor 30 Jahren gegründet wurde und von über 160 Nationen ratifiziert ist, hat die Aufgabe, den Tiefseebergbau in internationalen Gewässern zu regulieren. Bisher hat sie jedoch noch keine endgültigen Vorschriften erlassen. Das Unternehmen aus Vancouver, bekannt als Metals Company, plant nun, die US-Regierung dazu zu bewegen, die Autorität der Meeresbodenbehörde zu umgehen und eine Lizenz für den Abbau bis 2027 zu erteilen.
Gerard Barron, CEO der Metals Company, erklärte, dass die Verhandlungen mit der Trump-Administration bereits laufen. Das Unternehmen plant, eine riesige, staubsaugerähnliche Maschine 2,5 Meilen unter Wasser einzusetzen, um metallhaltige Gesteine vom Meeresboden aufzusaugen. Diese Pläne haben jedoch nicht nur Umweltbedenken hervorgerufen, sondern auch diplomatische Spannungen, da viele Nationen eine Verzögerung des Tiefseebergbaus fordern, bis die Auswirkungen besser verstanden sind.
Die Vereinigten Staaten haben den Vertrag der Vereinten Nationen über das Seerecht, der die Meeresbodenbehörde ins Leben rief, nie unterzeichnet. Dies hat die Metals Company dazu veranlasst, zu argumentieren, dass die USA frei sind, mit dem Bergbau in internationalen Gewässern fortzufahren. Ein Entwurf eines Exekutivbefehls, der Präsident Trump zur Unterzeichnung vorgelegt werden soll, ist bereits in Umlauf.
Die Pläne der Metals Company haben jedoch nicht nur Umweltaktivisten, sondern auch zahlreiche Nationen alarmiert. Mindestens 30 Länder, darunter Österreich und Neuseeland, haben sich gegen den Beginn des Tiefseebergbaus ausgesprochen. Sie argumentieren, dass nicht genügend Informationen über die möglichen Schäden für das marine Ökosystem vorliegen.
Die Metals Company hat umfangreiche Forschungen finanziert, die darauf hindeuten, dass der Tiefseebergbau weniger umweltschädlich sein könnte als der Tagebau an Land. Dennoch bleibt die internationale Gemeinschaft skeptisch, und die Debatte über die Zukunft des Tiefseebergbaus wird weiter intensiviert.
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