WASHINGTON D.C. / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Inmitten wachsender Besorgnis über die steigende Staatsverschuldung der USA haben einige republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus ihre Unterstützung für eine Reduzierung der Militärausgaben signalisiert.



In einer kürzlich abgehaltenen Anhörung des Unterausschusses für nationale Sicherheit des US-Repräsentantenhauses äußerten mehrere republikanische Abgeordnete ihre Besorgnis über die anhaltend hohen Militärausgaben der USA. Sie forderten eine allgemeine Zurückhaltung und Einsparungen im Verteidigungshaushalt, um der steigenden Staatsverschuldung entgegenzuwirken. Der Abgeordnete Eli Crane aus Arizona zitierte John Quincy Adams, um seine Argumentation zu untermauern: “Die Vereinigten Staaten haben kein Interesse daran, Eroberungen zu machen oder ein Imperium zu errichten.”

Crane stellte die Frage, ob die Experten besorgt seien über die 36 Billionen US-Dollar Schulden und das jährliche Defizit von 2 Billionen US-Dollar, während die USA weiterhin global engagiert sind. Diese Bedenken wurden in einer Anhörung mit dem Titel “Emerging Global Threats: Putting America’s National Security First” geäußert, bei der eine Expertenrunde die Notwendigkeit betonte, die Verbündeten der USA in Sicherheitsfragen zu beruhigen.

Brent Saddler von der Heritage Foundation betonte, dass “America first” nicht bedeute, dass Amerika allein stehe. Er verwies auf den Ukraine-Krieg als Beispiel dafür, dass ein Verbündeter, der sich nicht selbst verteidigen kann, eine Belastung für die kollektive Verteidigung darstellt. Saddler argumentierte, dass die USA ihre Verteidigung verbessern und gleichzeitig ihre Wirtschaft sichern sollten, während die Verbündeten gemeinsam daran arbeiten, die vernachlässigte gemeinsame Verteidigung zu stärken.

Trotz dieser Warnungen konzentrierten sich die Ausschussmitglieder hauptsächlich auf die Ausgaben und darauf, wie die 36 Billionen US-Dollar Schulden die nationale Sicherheit der USA bedrohen könnten. Der Abgeordnete John McGuire aus Virginia betonte, dass die Ausgaben unter Kontrolle gebracht werden müssten, bevor weitere Mittel für Regionen wie Taiwan oder den Nahen Osten bereitgestellt werden.

Der Vorsitzende des Unterausschusses, William Timmons aus South Carolina, wies darauf hin, dass auch die Ausgaben des Pentagons zur Diskussion stehen. Er erklärte, dass die Diskussion über Kürzungen nicht nur die Rolle der Auslandshilfe betreffen werde, sondern umfassend sein müsse, um der enormen Schuldenlast gerecht zu werden.

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US-Schuldenkrise: Republikaner fordern Einsparungen bei Militärausgaben
US-Schuldenkrise: Republikaner fordern Einsparungen bei Militärausgaben (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)

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