WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Daten zu den Konsumausgaben in den USA zeigen ein langsameres Wachstum als erwartet, was die geldpolitischen Überlegungen der Federal Reserve beeinflusst.
Die Konsumausgaben in den USA sind im November um 0,4 Prozent gestiegen, was unter den Erwartungen von 0,5 Prozent liegt. Diese Entwicklung hat die Finanzmärkte überrascht, da sie auf eine mögliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums hinweist. Trotz der leichten Erhöhung der Ausgaben bleibt die Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung bestehen.
Parallel dazu stiegen die privaten Einkommen um 0,3 Prozent, ebenfalls unter den prognostizierten 0,4 Prozent. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Kaufkraft der Verbraucher möglicherweise nicht so stark wächst wie erhofft. Im Oktober war das Wachstum der Einkommen noch bei 0,7 Prozent, was nach einer Revision der Daten bekannt wurde.
Ein weiterer wichtiger Indikator, der PCE-Deflator, stieg im Jahresvergleich um 2,4 Prozent und blieb damit unter den Erwartungen von 2,5 Prozent. Diese Kennzahl ist für die Federal Reserve von besonderer Bedeutung, da sie als bevorzugtes Maß für die Inflation gilt. Die Kernrate, die schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausschließt, blieb konstant bei 2,8 Prozent, trotz einer Prognose von 2,9 Prozent.
Die Federal Reserve hat kürzlich die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte gesenkt, zeigt sich jedoch hinsichtlich weiterer Zinssenkungen im Jahr 2025 zurückhaltender. Diese Vorsicht könnte darauf hindeuten, dass die Fed die wirtschaftlichen Risiken und die Inflationsentwicklung genau beobachtet, bevor sie weitere geldpolitische Schritte unternimmt.
Die aktuellen Daten werfen Fragen über die Stabilität der US-Wirtschaft auf, insbesondere in Bezug auf die Konsumnachfrage und die Preisentwicklung. Experten warnen, dass eine anhaltende Schwäche der Konsumausgaben die wirtschaftliche Erholung gefährden könnte, insbesondere wenn die Einkommen nicht im gleichen Maße steigen.
Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage in den USA angespannt, und die Finanzmärkte werden die kommenden Entscheidungen der Fed genau beobachten. Die Unsicherheiten in Bezug auf die Inflation und das Wirtschaftswachstum könnten die geldpolitischen Entscheidungen in den kommenden Monaten maßgeblich beeinflussen.
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