WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen in der US-Handelspolitik unter der Regierung von Präsident Donald Trump werfen neue Fragen über die Auswirkungen auf die globale Wirtschaft auf. Insbesondere die Einführung neuer Zölle könnte weitreichende Konsequenzen haben.
Die US-Handelspolitik unter Präsident Donald Trump steht erneut im Fokus der internationalen Wirtschaft. Der Präsident der Richmond Fed, Tom Barkin, hat darauf hingewiesen, dass die jüngsten Zölle der Trump-Regierung möglicherweise stärkere Auswirkungen auf die Wirtschaft haben könnten als die Maßnahmen während seiner ersten Amtszeit. Diese Einschätzung basiert auf der Tatsache, dass die angekündigten Zölle, einschließlich derer gegen Mexiko und Kanada, viermal so hoch sind wie die von 2018.
Die Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung erschwert die Prognosen für die Zinssätze. Barkin betont, dass er mit Vorhersagen zurückhaltend ist, bis die Zollpolitik vollständig ausgearbeitet ist. Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass die aktuellen handelspolitischen Entscheidungen die Wirtschaft stärker beeinflussen könnten.
In Großbritannien bereitet sich die Regierung unter Premierminister Keir Starmer auf mögliche Auswirkungen der US-Zölle vor. Trotz eines ausgehandelten Handelsabkommens mit den USA, das britische Waren von Zöllen verschonen soll, bleibt die Sorge über mögliche Vergeltungsmaßnahmen bestehen. Starmer betont jedoch, dass er eine unüberlegte Reaktion vermeiden möchte.
Parallel dazu zeigen aktuelle Konjunkturdaten aus den USA eine Verlangsamung der industriellen Aktivität. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe fiel im März auf 49,0 Punkte, was auf eine schrumpfende Wirtschaft hindeutet. Auch der von S&P Global erhobene Einkaufsmanagerindex sank, was auf ein langsameres Wachstum hinweist.
Die Zahl der offenen Stellen in den USA ist ebenfalls rückläufig. Im Februar gab es 7,568 Millionen offene Stellen, den niedrigsten Wert seit September 2024. Diese Entwicklungen werfen Fragen über die Stabilität des Arbeitsmarktes auf, insbesondere angesichts der sinkenden Zahl freiwilliger Kündigungen und steigender Entlassungen.
In Deutschland wird die Finanzierung der Verteidigung durch Schulden kritisch betrachtet. Der Ökonom Volker Wieland argumentiert, dass die Verteidigung langfristig aus den Einnahmen finanziert werden sollte, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Dies ist Teil einer umfassenderen Diskussion über die wirtschaftliche Neuausrichtung des Landes.
Auch im Bereich der Erneuerbaren Energien gibt es Anpassungen. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm schlägt vor, den Netzausbau an den geringeren Strombedarf anzupassen, um Engpässe zu vermeiden und die Energiewende effizienter zu gestalten.
In der Bankenbranche hat Nikolas Speer die Leitung der Bankenaufsicht bei der Bafin übernommen. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Branche wird er eine Schlüsselrolle bei der Überwachung und Regulierung der Finanzinstitute spielen.
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