NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Nach einer turbulenten Woche an den US-Börsen, in der die Angst vor einem Handelskrieg die Märkte beherrschte, konnten sich die Indizes am Montag leicht erholen. Die Anleger bleiben jedoch nervös, da die Ankündigung neuer Strafzölle durch US-Präsident Donald Trump bevorsteht.
Die US-Börsen haben sich nach einem deutlichen Rückgang in der vergangenen Woche am Montag leicht erholt. Der Dow-Jones-Index stieg um 1,0 Prozent auf 42.002 Punkte, während der S&P-500 um 0,6 Prozent zulegte. Der Nasdaq-Composite hingegen schloss mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent. Diese Erholung kam, nachdem die Indizes zunächst erneut Verluste verzeichneten, bevor sie im Verlauf des Tages ins Plus drehten.
Die Nervosität unter den Anlegern bleibt jedoch hoch, da US-Präsident Donald Trump am Mittwoch Details zu den geplanten Strafzöllen bekannt geben will. Diese könnten umfangreicher ausfallen als bisher angenommen, was die Sorge vor einem weltweiten Handelskrieg verstärkt. Laut Berichten sollen ab Mittwoch Strafzölle von 25 Prozent auf Autos und Autoteile erhoben werden, die außerhalb der USA hergestellt wurden.
Die Drohungen Trumps schüren die Befürchtungen, dass ein Handelskrieg das Wirtschaftswachstum abwürgen könnte. Daher werden die Anleger die Konjunkturdaten der kommenden Tage genau beobachten, um zu sehen, ob der Zollstreit bereits Auswirkungen auf die Wirtschaft hat. Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago stieg zuletzt stärker als erwartet, was ein positives Signal für die Wirtschaft sein könnte.
Technologiewerte standen unter Druck, da sich Anleger von diesen trennten. Die Aktie von NVIDIA fiel um 1,3 Prozent, während Coreweave um 7,5 Prozent nachgab. Das von NVIDIA unterstützte KI-Startup hatte ein enttäuschendes Börsendebüt verzeichnet, was die Befürchtungen verstärkte, dass der Hype um Künstliche Intelligenz seinen Höhepunkt überschritten haben könnte.
Der US-Dollar konnte nur einen kleinen Teil seiner Verluste vom Freitag wettmachen. Konjunkturskepsis drückte weiterhin auf den Greenback, obwohl der Dollar-Index um 0,1 Prozent zulegte. Einige Analysten halten die These, dass der US-Dollar seinen Status als sicherer Hafen verloren habe, für ungerechtfertigt. Vielmehr könnte die Nachfrage nach der Währung steigen, wenn die Wachstumsängste zunehmen.
Auf der Suche nach sicheren Häfen griffen Anleger zu Staatsanleihen, deren Renditen im Gegenzug sanken. Die Rendite zehnjähriger Papiere fiel um weitere 4,0 Basispunkte auf 4,22 Prozent. Investoren befürchten, dass die Zölle die Inflation weiter anheizen und das Wirtschaftswachstum belasten könnten, was die Wetten auf weitere Zinssenkungen durch die Fed unterstützt.
Der Goldpreis erreichte ein Allzeithoch über der Marke von 3.100 Dollar je Feinunze, da ein sich ausweitender globaler Handelskrieg und eine unsichere geopolitische Lage die Attraktivität von Gold als sicheren Hafen und Inflationsschutz steigern. Die Ölpreise stiegen ebenfalls auf den höchsten Stand seit fünf Wochen, angetrieben von der Drohung des US-Präsidenten, zusätzliche Strafzölle auf Importe aus Ländern zu erheben, die russisches Öl kaufen.
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