NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben sich nach anfänglichen Verlusten erholt, trotz der von Präsident Donald Trump eingeführten 25-Prozent-Zölle auf Autoimporte. Diese Maßnahme, die den globalen Handelskonflikt verschärfen könnte, hat unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Sektoren gezeigt.
Die Einführung neuer Zölle durch die US-Regierung unter Donald Trump hat die Aktienmärkte in den USA zunächst erschüttert. Doch trotz der anfänglichen Verluste konnten sich die Märkte schnell erholen. Besonders bemerkenswert ist, dass die Elektroautohersteller und einige Technologieaktien moderate Zuwächse verzeichneten, während traditionelle Automobilwerte wie General Motors (GM) und Ford deutliche Verluste hinnehmen mussten.
Die von Trump per ‘Executive Order’ eingeführten 25-Prozent-Zölle auf Autoimporte und wichtige Autoteile sollen ab Anfang Mai in Kraft treten. Diese Maßnahme wird als dauerhafte Lösung angesehen, ohne dass Verhandlungsspielräume bestehen. Experten wie Jochen Stanzl von CMC Markets und Thomas Gitzel von der VP Bank Liechtenstein betonen, dass diese Zölle den internationalen Handelsstreit weiter eskalieren könnten.
Der Dow Jones Industrial konnte nach einem schwachen Start einen leichten Anstieg verzeichnen, während der S&P 500 und der technologielastige Nasdaq 100 ebenfalls Gewinne verbuchten. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Märkte trotz der Unsicherheiten durch die Zollpolitik widerstandsfähig bleiben.
Besonders betroffen von den Zöllen sind die Aktien von Automobilherstellern und deren Zulieferern. GM und Ford, die auf grenzüberschreitende Produktionsketten in Nordamerika setzen, mussten deutliche Verluste hinnehmen. Im Gegensatz dazu konnten Elektroautohersteller wie Tesla, Rivian und Lucid Group von der Situation profitieren, da sie weniger von den Zöllen betroffen sind.
Auch im Bankensektor kam es zu Gewinnmitnahmen. Goldman Sachs führte die Verluste im Dow an, nachdem die Aktie zuvor acht Tage gestiegen war. Morgan Stanley und JPMorgan verzeichneten ebenfalls Rückgänge, wenn auch in geringerem Maße.
Im Technologiesektor gab es ebenfalls Bewegung. AMD musste Verluste hinnehmen, nachdem Jefferies die Bewertung von “Buy” auf “Hold” senkte. Der Nvidia-Grafikprozessor H200 wurde im Vergleich zum MI300x von AMD als überlegen eingestuft, was zu einem Rückgang der AMD-Aktien führte.
Die Aktie von Gamestop erlebte einen deutlichen Rückgang, obwohl sie zuvor von einer positiven Quartalsbilanz profitiert hatte. Zur Finanzierung geplanter Bitcoin-Käufe plant Gamestop die Ausgabe von Wandelanleihen im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar.
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