NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-Aktienmärkte zeigen sich derzeit in einer abwartenden Haltung, während Investoren gespannt auf den bevorstehenden Inflationsbericht blicken. Dieser Bericht könnte entscheidende Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve liefern.
Die US-amerikanischen Aktienmärkte befinden sich in einer Phase der Unsicherheit, da Investoren auf den bevorstehenden Inflationsbericht warten, der die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve maßgeblich beeinflussen könnte. Trotz leichter Rückgänge in den Futures verzeichnen einige Unternehmen im Premarket bemerkenswerte Kursgewinne, insbesondere US-gelistete chinesische Unternehmen.
In der letzten Sitzung erreichten der S&P 500 und der Nasdaq Rekordhöhen, doch die Aktienindex-Futures zeigen sich zu Beginn der Woche eher verhalten. Die optimistischen Unternehmensprognosen der Vorwoche scheinen an Schwung verloren zu haben, während die Veröffentlichung des Inflationsberichts kurz bevorsteht. Dieser Bericht wird noch vor dem entscheidenden Treffen der Federal Reserve in der kommenden Woche erwartet.
Der Verbraucherpreisindex, der am Mittwoch veröffentlicht wird, könnte richtungsweisend für die zukünftige Geldpolitik der Fed sein. Laut dem CME FedWatch-Tool liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte derzeit bei etwa 87 Prozent. Der Optimismus in Bezug auf eine solche Senkung stieg nach den positiven Beschäftigungszahlen im November, obwohl Analysten warnen, dass die Zahlen ausreichen könnten, um die Fed zu weiteren Zinssenkungen zu bewegen.
Fed-Chef Jerome Powell und seine Kollegen haben jedoch signalisiert, dass vorsichtige Schritte in der Geldpolitik angesichts der robusten Wirtschaft angebracht sein könnten. Während die E-Minis des Dow um 0,05%, die des S&P 500 um 0,08% und die des Nasdaq 100 um 0,14% fielen, starteten die großen Indizes an der Wall Street dennoch optimistisch in den Dezember und verzeichneten im Großen und Ganzen Gewinne.
Donald Trumps Wahlsieg und die Kongressmehrheit seiner Partei trugen im November dazu bei, dass die US-Werte in Erwartung wirtschaftsfreundlicherer Rahmenbedingungen kräftig zulegten. Gleichzeitig sind Investoren auch auf politische Entwicklungen in Syrien, Frankreich und Südkorea fokussiert.
Unter den bemerkenswerten Bewegungen auf dem Premarket stiegen Workday und Apollo Global Management aufgrund ihrer geplanten Aufnahme in den S&P 500 um 10% bzw. 5,9%. Die Interpublic Group kletterte um 13,8%, nachdem berichtet wurde, dass Omnicom in fortgeschrittenen Gesprächen zur Übernahme des Unternehmens sei. Die Omnicom-Aktien fielen allerdings um 2,6%.
Auch US-gelistete chinesische Unternehmen verbuchten Gewinne, nachdem das Politbüro in China auf eine lockerere Geldpolitik im nächsten Jahr und eine aktivere Fiskalpolitik hingewiesen hatte. Alibaba stieg um 6,5%, PDD Holdings um 9,8% und Baidu um 5,6%. Während die Megacap- und Wachstumsaktien überwiegend ruhig blieben, stach Tesla mit einem Plus von 1,9% heraus.
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