VILNIUS / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Mehr als vier Monate nach dem tragischen Absturz eines Frachtflugzeugs in Litauen haben die dortigen Behörden einen Zwischenbericht veröffentlicht, der keine Hinweise auf Terrorismus oder unrechtmäßige Eingriffe aufzeigt.
Der Absturz eines Frachtflugzeugs in Litauen, das von Deutschland aus gestartet war, hat die litauischen Behörden dazu veranlasst, umfangreiche Untersuchungen durchzuführen. Der nun veröffentlichte Zwischenbericht, der auf einer Pressekonferenz in Vilnius vorgestellt wurde, betont, dass es keine Anzeichen für unrechtmäßige Eingriffe oder terroristische Aktivitäten gibt. Justizminister Rimantas Mockus erklärte, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden, um die genauen Ursachen des Unglücks zu klären.
Die Swiftair-Maschine, die im Auftrag der DHL Group von Leipzig nach Vilnius unterwegs war, stürzte am 25. November kurz vor der geplanten Landung in ein Wohngebiet nahe dem Flughafen Vilnius. Bei dem Absturz kam ein Crewmitglied ums Leben, während die anderen drei Besatzungsmitglieder verletzt überlebten. Mockus bezeichnete den Vorfall als eine der größten Flugzeugkatastrophen in der Geschichte des unabhängigen Litauens.
Der Zwischenbericht fasst die in den ersten vier Wochen nach dem Vorfall gesammelten Fakten zusammen. Laurynas Naujokaitis, Leiter der Abteilung für Sicherheitsuntersuchungen des Ministeriums, betonte, dass es keine Hinweise auf eine unrechtmäßige Einmischung in den Flugbetrieb gibt. Diese Einschätzung deckt sich mit den Erkenntnissen der litauischen Generalstaatsanwaltschaft, die einen menschlichen Fehler des Piloten als wahrscheinliche Ursache des Absturzes vermutet.
Den Untersuchungen zufolge könnte die Deaktivierung des Hydrauliksystems, das für das Ausfahren der Landeklappen verantwortlich ist, das Unglück verursacht haben. Diese technische Fehlfunktion könnte auf einen Bedienfehler zurückzuführen sein, was die Bedeutung von Schulungen und Sicherheitsprotokollen im Luftverkehr unterstreicht. Die Ermittler arbeiten daran, den Abschlussbericht so schnell wie möglich vorzulegen, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
Der Vorfall hat in der Luftfahrtbranche Diskussionen über die Sicherheit von Frachtflügen und die Notwendigkeit strengerer Kontrollen ausgelöst. Experten betonen, dass trotz der hohen Sicherheitsstandards im Luftverkehr menschliche Fehler nie vollständig ausgeschlossen werden können. Die laufenden Untersuchungen sollen dazu beitragen, ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
Die DHL Group, die den Flug in Auftrag gegeben hatte, hat ihre volle Unterstützung bei den Ermittlungen zugesichert und betont, dass die Sicherheit ihrer Flüge oberste Priorität hat. Die Ergebnisse des Abschlussberichts könnten auch Auswirkungen auf die Sicherheitsrichtlinien und -verfahren der gesamten Branche haben.
In der Zwischenzeit bleibt die Frage offen, wie schnell die Ermittler den Abschlussbericht vorlegen können und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit im Luftverkehr weiter zu verbessern. Die Luftfahrtbehörden weltweit beobachten den Fall aufmerksam, um aus den Erkenntnissen zu lernen und die Sicherheit ihrer eigenen Flüge zu gewährleisten.
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