MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Nutzung von Generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) in Unternehmen nimmt zu, doch ein Großteil dieser Aktivitäten bleibt für die IT-Abteilungen unsichtbar. Dies birgt erhebliche Sicherheitsrisiken, wie ein neuer Bericht zeigt.
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Die Einführung von Generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) in Unternehmen schreitet voran, doch die damit verbundenen Sicherheitsrisiken werden oft unterschätzt. Ein neuer Bericht von LayerX zeigt, dass fast 90% der GenAI-Nutzung außerhalb der Sichtbarkeit der IT-Abteilungen stattfindet. Dies bedeutet, dass viele Unternehmen potenziellen Bedrohungen wie Datenlecks und unbefugtem Zugriff ausgesetzt sind, ohne es zu wissen.
Obwohl der Hype um GenAI suggeriert, dass die gesamte Belegschaft diese Technologien bereits umfassend nutzt, zeigt der Bericht, dass nur etwa 15% der Mitarbeiter täglich auf GenAI-Tools zugreifen. Dennoch ist dies ein signifikanter Anteil, der in den kommenden Jahren voraussichtlich steigen wird, da bereits 50% der Nutzer GenAI mindestens alle zwei Wochen verwenden.
Besonders Softwareentwickler, die 39% der regelmäßigen GenAI-Nutzer ausmachen, tragen ein hohes Risiko für Datenlecks. Der Austausch von Quellcode und proprietären Informationen über nicht genehmigte Kanäle kann schwerwiegende Folgen haben, insbesondere wenn unsichere Codes in den Codebasen landen.
Ein weiteres Problem ist die Nutzung von GenAI-Tools über persönliche Konten. Der Bericht zeigt, dass 72% der Mitarbeiter GenAI über ihre privaten Accounts nutzen, was die Kontrolle und Überwachung durch die IT-Abteilungen erheblich erschwert. Nur 12% der Zugriffe über Unternehmensaccounts erfolgen mit Single Sign-On (SSO), was die Transparenz weiter einschränkt.
Die Untersuchung von LayerX hebt hervor, dass traditionelle Sicherheitslösungen oft nicht ausreichen, um die Herausforderungen der modernen, KI-getriebenen Arbeitswelt zu bewältigen. Browser-basierte Sicherheitslösungen könnten hier Abhilfe schaffen, indem sie eine bessere Sichtbarkeit und Kontrolle über die Nutzung von KI-Anwendungen bieten.
Unternehmen müssen dringend neue Sicherheitsstrategien entwickeln, um die Risiken der GenAI-Nutzung zu managen. Dazu gehört die Implementierung von Data Loss Prevention (DLP)-Lösungen, die speziell auf die Erkennung und Sicherung von KI-Interaktionen ausgelegt sind. Nur so können Unternehmen die Vorteile von GenAI nutzen, ohne ihre Sicherheitsstandards zu gefährden.
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