WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die plötzliche Absage der Sitzung des Impfstoff-Beratungsausschusses der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) hat Bedenken hinsichtlich der Versorgungssicherheit mit Grippeimpfstoffen für die kommende Saison ausgelöst.
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Die unerwartete Entscheidung der FDA, die für nächsten Monat geplante Sitzung des Impfstoff-Beratungsausschusses abzusagen, hat in der Branche Besorgnis ausgelöst. Diese Sitzung ist entscheidend, da Experten die Stämme für den Grippeimpfstoff der nächsten Saison empfehlen. Die Hersteller stehen jedes Jahr vor der Herausforderung, rechtzeitig genügend Dosen für den Herbst zu produzieren. Normalerweise platziert die Bundesregierung ihre Vorbestellungen im Januar und Februar, was auch in diesem Jahr der Fall war. Doch die Produktion kann erst beginnen, wenn die FDA die Stämme ausgewählt hat.
Litjen Tan, Co-Vorsitzender der National Adult and Influenza Immunization Summit, betont die Bedeutung der Sitzung, da sich das Grippevirus ständig weiterentwickelt und der Impfstoff entsprechend aktualisiert werden muss, um den bestmöglichen Schutz zu bieten. Die Absage der Sitzung erfolgt inmitten einer besonders schweren Grippesaison, die laut den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) bereits zu zahlreichen Krankenhausaufenthalten und Todesfällen geführt hat.
Andrew Nixon, ein Sprecher des US-Gesundheitsministeriums, erklärte, dass die FDA ihre Empfehlungen rechtzeitig veröffentlichen werde, um aktualisierte Impfstoffe für die Saison 2025-2026 bereitzustellen. Dennoch bleibt unklar, warum die Sitzung abgesagt wurde und ob die FDA auf die Expertise ihres Beratungsausschusses verzichten wird. Dr. Ofer Levy von der Boston Children’s Hospital betont, dass die FDA auch ohne die Sitzung der VRBPAC-Kommission vorankommen könnte, da die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits eine Sitzung zur Auswahl der Stämme für die nördliche Hemisphäre abgehalten hat.
Die Frage bleibt jedoch, ob die Hersteller mit der Produktion beginnen können, basierend auf den Empfehlungen der WHO, oder ob sie auf die endgültige Anleitung der FDA warten müssen. Dr. Paul Offit, Mitglied des Ausschusses und Direktor des Vaccine Education Center am Children’s Hospital of Philadelphia, äußerte seine Besorgnis über die Absage und die möglichen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheitsinfrastruktur.
Die Grippeimpfung wird für alle Personen über sechs Monate empfohlen. Daten zeigen, dass der diesjährige Impfstoff eine Wirksamkeit von 63 % bis 78 % bei der Verhinderung von Krankenhausaufenthalten bei Kindern und Jugendlichen und 41 % bis 55 % bei Erwachsenen aufweist. Sollte die Produktion aufgrund der abgesagten Sitzung verzögert werden, könnten viele Leben, die durch Impfungen gerettet werden könnten, verloren gehen, warnt Dr. Tin Tan, Präsident der Infectious Diseases Society of America.
Die Hersteller bereiten sich dennoch auf die nächste Grippesaison vor. Ein Sprecher von Sanofi erklärte, dass die Produktion für die Saison 2025-2026 bereits begonnen habe und man bereit sei, die endgültigen Stammselektionen zu unterstützen. Auch GSK, ein weiterer Hersteller, arbeitet weiterhin mit der FDA an den Empfehlungen für die Grippestämme.
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