NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Ölpreise stehen unter Druck, da Handelskonflikte und strategische Entscheidungen der OPEC die Marktstimmung beeinflussen. Führende US-Banken haben ihre Preisprognosen für Rohöl nach unten korrigiert, was auf die zunehmende Unsicherheit im globalen Handel zurückzuführen ist.
Die Ölpreise sind erneut in den Fokus der Finanzmärkte gerückt, da große US-Banken wie Goldman Sachs, JPMorgan und Morgan Stanley ihre Prognosen für das laufende Jahr gesenkt haben. Diese Anpassungen spiegeln die wachsende Unsicherheit wider, die durch die expansive Zollpolitik der USA unter Präsident Trump ausgelöst wurde. Die Banken erwarten nun, dass der Preis für Brent-Rohöl im Jahresdurchschnitt bei 72,13 US-Dollar pro Barrel liegen wird, während West Texas Intermediate (WTI) bei 68,36 US-Dollar pro Barrel gesehen wird.
Die expansive Zollpolitik der USA hat weltweit Besorgnis über eine mögliche Konjunkturabkühlung ausgelöst. Diese Unsicherheit hat zu rückläufigen Wachstumsprognosen geführt und könnte die Nachfrage nach Öl weiter dämpfen. Analysten warnen, dass die Märkte zunehmend zwischen geopolitischen Risiken und einem makroökonomischen Abschwung gefangen sind, was die Preisentwicklung zusätzlich belastet.
Im zweiten Quartal 2025 erwarten die Banken einen moderaten Abwärtstrend der Ölpreise. Brent wird bei 72,30 US-Dollar und WTI bei 68,32 US-Dollar pro Barrel prognostiziert. Bis zum Jahresende könnten die Preise weiter auf 70,55 US-Dollar (Brent) und 66,80 US-Dollar (WTI) sinken. Diese Vorhersagen stehen im Kontrast zu den jüngsten Preissteigerungen, die durch neue Sanktionen der USA gegen Käufer russischen Öls und die Ankündigung einer möglichen militärischen Eskalation mit Iran ausgelöst wurden.
Die Marktteilnehmer richten ihre Aufmerksamkeit nun auf zwei entscheidende Ereignisse: die Veröffentlichung der sogenannten reciprocal tariffs, Trumps angekündigte Gegenzollmaßnahme, und das Treffen des Ministerausschusses von OPEC+, das kurzfristig über Förderanpassungen entscheiden könnte. Das Kartell hat zuletzt eine schrittweise Ausweitung der Produktion signalisiert, was die Angebotsseite zusätzlich belasten könnte.
Der Ölmarkt bleibt somit in einem Spannungsfeld zwischen Angebotsrisiken und Nachfragesorgen gefangen. Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Handelsbeziehungen und die strategischen Entscheidungen der OPEC könnten das Preispotenzial weiter einschränken. Experten warnen, dass die geopolitischen Spannungen und die makroökonomischen Herausforderungen die Marktstabilität weiterhin gefährden könnten.
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