MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen im US-Aktienmarkt werfen einen Schatten auf die bisherige Rallye, da die Gewinnprognosen der Unternehmen zunehmend unsicher werden. Trotz starker Ergebnisse im vierten Quartal zeigen sich einige besorgniserregende Trends, die das Vertrauen der Anleger erschüttern könnten.
Die jüngsten Entwicklungen im US-Aktienmarkt werfen einen Schatten auf die bisherige Rallye, da die Gewinnprognosen der Unternehmen zunehmend unsicher werden. Trotz starker Ergebnisse im vierten Quartal zeigen sich einige besorgniserregende Trends, die das Vertrauen der Anleger erschüttern könnten. Viele Unternehmen haben Prognosen veröffentlicht, die hinter den Erwartungen der Analysten zurückbleiben, was auf eine mögliche Abschwächung der wirtschaftlichen Dynamik hindeutet.
Ein wesentlicher Faktor, der die Unsicherheit verstärkt, ist die anhaltende Inflation, die die Gewinnmargen der Unternehmen belastet. Die US-Notenbank zeigt sich zudem zurückhaltend, was eine Senkung der Zinssätze betrifft, was den Druck auf die Unternehmen weiter erhöht. Jim Tierney, Chief Investment Officer bei AllianceBernstein, betont, dass die Unsicherheit zu Beginn dieses Jahres so groß ist wie seit Jahren nicht mehr, was die Unternehmen dazu zwingt, vorsichtiger bei ihren Prognosen zu sein.
Historisch gesehen reagieren die Aktienmärkte stärker auf Prognosen als auf tatsächliche Ergebnisse. Unternehmen, die optimistischere Prognosen abgeben, werden oft belohnt, während konservative Schätzungen zu einem Rückgang der Aktienkurse führen können. In der aktuellen Berichtssaison haben Unternehmen, die ihre Prognosen angehoben haben, den S&P 500 Index um 6,7% übertroffen, was zeigt, wie wichtig positive Aussichten für die Marktteilnehmer sind.
Analysten zögern jedoch, ihre eigenen Prognosen zu revidieren, bis mehr Unternehmen ihre Gewinnprognosen vorlegen. Bisher haben nur 80 Unternehmen im S&P 500 Ausblicke für das erste Quartal veröffentlicht. Patrick Armstrong von Plurimi Wealth beschreibt dies als den klassischen Tanz zwischen Analysten und Unternehmensprognosen, bei dem ambitionierte Schätzungen aufgestellt werden, die dann von den Unternehmen auf realistischere Zahlen korrigiert werden.
Die Unsicherheit wird durch geopolitische Spannungen und mögliche Handelskonflikte weiter verschärft, die die Exportnachfrage und die Gewinne multinationaler Unternehmen beeinträchtigen könnten. Gleichzeitig ziehen sich die Verbraucher angesichts steigender Preise zurück, was sich in einem Rückgang der Einzelhandelsumsätze im Januar widerspiegelt. Die kommenden Quartalsberichte von Einzelhandelsriesen wie Walmart, Home Depot und Target werden entscheidend sein, um die Stärke des Konsums und die wirtschaftlichen Aussichten besser einschätzen zu können.
Die langfristigen Aussichten bleiben jedoch optimistisch. Analysten erwarten, dass die Gewinne der S&P 500-Unternehmen im Jahr 2026 um 14% steigen werden, da sich die Gewinnmargen nach der Inflationskrise erholen. Dies könnte den Weg für eine Erholung der Aktienmärkte ebnen, vorausgesetzt, die Inflation bleibt unter Kontrolle und die Zinspolitik der Notenbank bleibt stabil.
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