LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Inflation in Großbritannien hat im Januar einen unerwarteten Sprung auf 3% gemacht, was die Erwartungen der Analysten übertraf. Diese Entwicklung wirft Fragen über die zukünftige wirtschaftliche Stabilität des Landes auf.
Die jüngste Veröffentlichung der britischen Inflationsdaten hat für Überraschung gesorgt. Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Januar auf 3%, was über den Prognosen der Analysten lag, die einen Anstieg auf 2,8% erwartet hatten. Diese Zahlen wurden von der britischen Statistikbehörde ONS veröffentlicht und zeigen eine deutliche Beschleunigung im Vergleich zum Dezember, als die Inflation bei 2,5% lag.
Ein wesentlicher Treiber für diesen Anstieg war der unerwartet geringe Rückgang der Flugpreise nach den Feiertagen, was auf die Verschiebung von Flügen über Weihnachten und Neujahr zurückzuführen ist. Dies war der schwächste Rückgang der Januar-Flugpreise seit 2020, wie der Chefökonom der ONS, Grant Fitzner, erklärte.
Zusätzlich zu den Flugpreisen stiegen auch die Kosten für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, insbesondere Fleisch, Brot und Getreide. Ein weiterer Faktor war die Erhöhung der privaten Schulgebühren, die aufgrund neuer Mehrwertsteuerregelungen um fast 13% anstiegen.
Die britische Regierung steht nun unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um die wirtschaftliche Belastung der Haushalte zu lindern. Die britische Finanzministerin Rachel Reeves betonte, dass das Wirtschaftswachstum und die Verbesserung der finanziellen Situation der Bürger oberste Priorität haben.
Die Bank of England hat kürzlich ihren Leitzins auf 4,5% gesenkt, um das Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Trotz der aktuellen Inflationsentwicklung wird erwartet, dass die Bank ihre Zinssenkungen fortsetzt, da die globalen Energiepreise und regulierte Preisänderungen den Inflationsdruck erhöhen könnten.
Experten wie Ruth Gregory von Capital Economics gehen davon aus, dass die Inflation in den kommenden Monaten weiter steigen könnte, bevor sie 2026 wieder unter 2% fällt. Dies hängt jedoch von der Entwicklung der Energiepreise und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ab.
Die britische Wirtschaft steht vor einer herausfordernden Zeit, da die Inflation die Kaufkraft der Verbraucher beeinträchtigt und das Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung schwächt. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, wie die Regierung und die Zentralbank auf diese Herausforderungen reagieren.
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