ROM / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Auf der jüngsten UN-Konferenz in Rom haben sich fast 200 Länder auf einen umfassenden Finanzierungsplan für den Schutz der Natur und der Artenvielfalt geeinigt. Diese Einigung, die nach intensiven Verhandlungen in letzter Minute erzielt wurde, wird als bedeutender Schritt im globalen Umweltschutz angesehen.
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Die UN-Konferenz in Rom markiert einen entscheidenden Moment im globalen Kampf für den Schutz der Artenvielfalt. Fast 200 Länder haben sich auf einen mehrjährigen Finanzierungsplan geeinigt, der den Schutz von Natur und Artenvielfalt fördern soll. Diese Einigung kommt vier Monate nach einem gescheiterten Versuch in Kolumbien und wird von Umweltschützern als bedeutender Fortschritt gewertet.
Die 16. UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt (COP16) hat es geschafft, in letzter Minute einen Kompromiss zu finden, der sowohl ärmere als auch reichere Staaten einbindet. Der Plan sieht vor, dass Industrieländer jährlich 20 Milliarden Dollar bereitstellen, um die Artenvielfalt zu schützen, mit einer Erhöhung auf 30 Milliarden Dollar bis 2030. Diese Mittel sollen dazu beitragen, mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen zu schützen.
Ein zentraler Punkt der Einigung ist die Einrichtung eines Überwachungsmechanismus, der die Umsetzung der vereinbarten Ziele überprüfen soll. Dieser Mechanismus ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die finanziellen Mittel effektiv eingesetzt werden und die gesetzten Ziele erreicht werden. Die Konferenz in Rom diente auch als Vorbereitung für den nächsten Weltklimagipfel, der im November in Brasilien stattfinden wird.
Die Abwesenheit der USA, die sich aus dem Pariser Klimaabkommen zurückgezogen haben, wurde von einigen Teilnehmern kritisch gesehen. Dennoch wurde die Einigung als Zeichen dafür gewertet, dass die Weltgemeinschaft bereit ist, die großen ökologischen Herausforderungen auch ohne die Beteiligung der USA anzugehen. Florian Titze vom WWF Deutschland bezeichnete die Einigung als Hoffnungsschimmer für den Artenschutz.
Die Konferenz in Rom endete mit Applaus, nachdem die Einigung kurz vor Ablauf der Frist erzielt wurde. Dies steht im Gegensatz zur COP16 in Kolumbien, die im November gescheitert war, weil nicht genug Staaten anwesend waren, um eine Einigung zu erzielen. Viele Delegierte, insbesondere aus ärmeren Ländern, hatten die Konferenz bereits verlassen, was zu einer “Blamage” führte, wie Umweltschützer es nannten.
Deutschland war bei der Konferenz durch das Umweltministerium vertreten, während die USA fehlten. Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) von 1992, dem die USA nicht beigetreten sind, bildet die Grundlage für die aktuellen Verhandlungen. Die Einigung in Rom wird als wichtiger Schritt angesehen, um die globalen Bemühungen zum Schutz der Artenvielfalt zu stärken.
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