NIZZA / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Über 100 Umweltorganisationen weltweit haben einen dringenden Appell an die internationalen Regierungen gerichtet, um ein sofortiges Verbot der maritimen Öl- und Gasexploration durchzusetzen. Diese Forderung wird insbesondere im Vorfeld der bevorstehenden UN-Ozeankonferenz in Nizza laut, die sich mit dem Schutz der Meere im Rahmen des Klimaabkommens von 2015 befasst.

Die Forderung nach einem Verbot der maritimen Öl- und Gasexploration wird von einer breiten Koalition von Umweltorganisationen getragen, die sich auf die schädlichen Auswirkungen dieser Aktivitäten auf die Meeresfauna konzentrieren. Die durch seismische Druckluftkanonen erzeugten Lärmbelastungen stellen eine erhebliche Bedrohung für das marine Leben dar, von kleinen Organismen wie Plankton bis hin zu großen Meeressäugern wie Walen. Nicolas Entrup von OceanCare hebt hervor, dass der durch diese Erkundungen verursachte Lärm nicht nur störend, sondern potenziell tödlich für viele Meeresbewohner sein kann.

Ein gesunder Ozean ist ein unverzichtbarer Bestandteil des globalen Klimaschutzes. Ohne den Schutz der Meeresökosysteme ist eine wirksame Eindämmung des Klimawandels kaum vorstellbar. Europa könnte in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle einnehmen, da Länder wie Frankreich, Spanien und Portugal bereits Maßnahmen ergriffen haben, um die Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen in ihren Gewässern zu verbieten. Diese Schritte könnten als Modell für andere Nationen dienen, um ähnliche Maßnahmen zu ergreifen.

Die UN-Ozeankonferenz, die vom 9. bis 13. Juni in Nizza stattfindet, bietet eine Plattform, um diese dringenden Themen zu diskutieren und konkrete Maßnahmen zu beschließen. Die Konferenz ist Teil einer Reihe von internationalen Treffen, die darauf abzielen, die Ozeane im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens zu schützen. Dies entspricht dem vierzehnten Ziel der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, das die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane und ihrer Ressourcen sicherstellen soll.

Die Initiative, die von OceanCare angeführt wird, umfasst 111 Umwelt- und Meeresschutzgruppen aus sechs Kontinenten. Diese breite Unterstützung unterstreicht die globale Bedeutung des Themas und die Notwendigkeit eines koordinierten internationalen Ansatzes. Die Organisationen fordern die Regierungen auf, die Gelegenheit der UN-Ozeankonferenz zu nutzen, um ein klares Signal für den Schutz der Meere zu setzen.

Die Auswirkungen der maritimen Öl- und Gasexploration sind nicht nur auf die Lärmbelastung beschränkt. Sie umfassen auch das Risiko von Ölverschmutzungen und die Zerstörung von Lebensräumen, die für die Biodiversität der Ozeane von entscheidender Bedeutung sind. Diese Faktoren tragen zur Verschlechterung der Meeresökosysteme bei und gefährden die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen, die von den Meeren abhängig sind.

Die Forderung nach einem Verbot der maritimen Öl- und Gasexploration ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen der Ozeane. Es bleibt abzuwarten, ob die internationalen Regierungen auf der UN-Ozeankonferenz die notwendigen Maßnahmen ergreifen werden, um diesen Forderungen gerecht zu werden und einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der Meere zu leisten.


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Umweltorganisationen fordern globales Verbot der maritimen Öl- und Gasexploration
Umweltorganisationen fordern globales Verbot der maritimen Öl- und Gasexploration (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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