WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngste Entscheidung der US-Regierung, einen 25-prozentigen Zoll auf importierte Fahrzeuge zu erheben, hat die Automobilindustrie in Aufruhr versetzt. Besonders betroffen sind deutsche Hersteller wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz, die einen erheblichen Teil ihrer Produktion in die USA exportieren. Diese Maßnahme könnte nicht nur zu erheblichen finanziellen Verlusten führen, sondern auch langfristige Veränderungen in den globalen Lieferketten nach sich ziehen.

Die Einführung eines 25-prozentigen Zolls auf alle importierten Fahrzeuge in die USA stellt einen bedeutenden Einschnitt für die Automobilindustrie dar. Besonders deutsche Hersteller, die fast die Hälfte der EU-Autoexporte in die USA verantworten, stehen vor großen Herausforderungen. Die Maßnahme ist ein direkter Angriff auf die Exportstrategie dieser Unternehmen und könnte zu Milliardenverlusten führen.

Analysten haben berechnet, dass allein auf Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz Nettokosten von elf Milliarden Euro zukommen könnten, sollten die Zölle bestehen bleiben. Für eine Branche, die ohnehin mit geringen Margen arbeitet, ist dies eine erhebliche Belastung. Porsche, das sein gesamtes US-Geschäft auf Importen basiert, verzeichnete bereits einen Kursrückgang von über vier Prozent.

Die Auswirkungen der Zölle sind weitreichend. BMW, das jährlich 400.000 Fahrzeuge in den USA verkauft, rechnet mit einem Ebit-Verlust von rund einer Milliarde Euro. Mercedes-Benz sieht ein Risiko von bis zu 2,9 Milliarden Euro, während Volkswagen fast 15 Prozent seines operativen Ergebnisses abschreiben muss. Besonders betroffen sind die margenstärksten Modelle dieser Hersteller.

Marken ohne eigene Produktionsstätten in den USA, wie Porsche und Audi, sind besonders stark betroffen. Während BMW und Mercedes auf bestehende Kapazitäten in den USA zurückgreifen können, fehlt Porsche diese Möglichkeit. Auch Audi und Ferrari haben unter den neuen Regeln kaum Spielraum.

Die EU-Kommission bemüht sich um Deeskalation und setzt auf Gespräche, um die Situation zu entschärfen. Brancheninsider berichten, dass Delegationen aus München, Stuttgart und Wolfsburg nach Washington geschickt werden könnten, um Ausnahmen zu verhandeln. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten.

Langfristig könnte die Zollpolitik zu einem Strategiewechsel führen. Deutsche Hersteller könnten gezwungen sein, ihre Produktion in die USA zu verlagern. VW erwägt den Ausbau seines Werks in Chattanooga, während Mercedes darüber nachdenkt, den GLC ab 2026 in den USA zu produzieren. Auch Audi und Porsche prüfen den Einstieg in die US-Fertigung.

Die Zölle könnten sich als klassischer Pyrrhussieg erweisen. Zwar sollen sie die US-Autoindustrie stärken, doch die Preise für Fahrzeuge werden steigen, was vor allem US-Konsumenten trifft. Zulieferer wie Bosch und ZF müssen ihre Strukturen überdenken, und globale Kooperationen geraten unter Druck, obwohl Elektromobilität und KI grenzüberschreitendes Denken erfordern.


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Trumps Zollpolitik bedroht deutsche Autohersteller
Trumps Zollpolitik bedroht deutsche Autohersteller (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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