WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Zöllentscheidungen von Donald Trump haben weltweit für Aufsehen gesorgt. Der ehemalige US-Präsident hat Zölle auf Importe aus Ländern verhängt, die bisher weniger als die USA verlangen. Diese Maßnahme betrifft auch Gebiete, die kaum oder gar keinen Handel mit den Vereinigten Staaten betreiben.
Die Anhebung der Zölle durch Donald Trump hat nicht nur für Verwirrung, sondern auch für erhebliche wirtschaftliche Unsicherheiten gesorgt. Besonders bemerkenswert ist die Entscheidung, die australischen Heard- und McDonaldinseln mit Zöllen zu belegen, obwohl diese Inseln keine menschliche Bevölkerung haben und lediglich von Pinguinen und Robben bewohnt werden. Diese Inselgruppe, die als Naturschutzgebiet gilt, exportiert nichts in die USA, was die Entscheidung umso bizarrer erscheinen lässt.
Die Auswirkungen dieser Zöllpolitik sind weitreichend. Auch das Britische Territorium im Indischen Ozean, bekannt als Diego Garcia, wurde mit einem Pauschalzoll von 10 Prozent belegt. Dieser Ort ist ein bedeutender Militärstützpunkt, der von den USA und Großbritannien gemeinsam genutzt wird. Die Entscheidung, Zölle auf ein Gebiet ohne zivile Einwohner zu erheben, wirft Fragen über die Logik hinter Trumps Zöllpolitik auf.
Ein weiteres Beispiel für die Auswirkungen der Zöllpolitik ist Indonesien, das hohe Steuern auf Kaffeeimporte erhebt. Trump hat reziproke Zölle von 32 Prozent auf Kaffeeimporte aus Indonesien eingeführt, obwohl die USA kaum Kaffee exportieren. Diese Maßnahme könnte die Preise für amerikanische Verbraucher weiter in die Höhe treiben, ohne dass ein direkter Nutzen für die USA erkennbar ist.
Vietnam ist ein weiteres Land, das von den neuen Zöllen betroffen ist. Mit einem Einfuhrzoll von 46 Prozent auf Waren aus Vietnam könnte Trumps Politik den US-Verbrauchern schaden, da viele US-Unternehmen, darunter Nike, in Vietnam produzieren. Diese Entscheidung steht im Widerspruch zu Trumps Anti-China-Strategie, da viele Unternehmen gerade erst von China nach Vietnam ausgewichen sind, um den Zöllen zu entgehen.
Interessanterweise wurden für einige Länder wie Brunei, den Kongo und Kuba keine neuen Zölle eingeführt, da diese wenig oder gar keinen Handel mit den USA betreiben. Auch Russland blieb von neuen Zöllen verschont, obwohl der Handel zwischen den beiden Ländern trotz Sanktionen im Jahr 2024 auf 3,5 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde.
Die langfristigen Auswirkungen dieser Zöllpolitik sind schwer abzuschätzen. Experten warnen jedoch, dass solche Maßnahmen die globalen Handelsbeziehungen destabilisieren und zu wirtschaftlichen Unsicherheiten führen könnten. Die Frage bleibt, ob diese Zölle tatsächlich den beabsichtigten wirtschaftlichen Nutzen für die USA bringen oder ob sie letztlich mehr Schaden als Nutzen anrichten.
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