WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Wirtschaftspolitik von Donald Trump hat weitreichende Auswirkungen auf die globale Stabilität und die wirtschaftliche Lage der USA. Mit einer Mischung aus Strafzöllen, einer unkontrollierten Schuldenpolitik und Angriffen auf die Unabhängigkeit der Notenbank setzt Trump auf eine riskante Strategie, die nicht nur die USA, sondern auch die Weltwirtschaft ins Wanken bringen könnte.
Donald Trumps Ansatz, Strafzölle als wirtschaftliches Druckmittel einzusetzen, hat die internationalen Handelsbeziehungen erheblich belastet. Der sogenannte „Liberation Day“, an dem reziproke Zölle gegen Länder verhängt werden, die die USA angeblich unfair behandeln, ist ein Beispiel für diese aggressive Politik. Diese Maßnahmen haben bereits zu Unsicherheiten bei Unternehmen und Handelspartnern geführt und das Vertrauen in die Berechenbarkeit der USA als Handelspartner erschüttert.
Der Protektionismus, den Trump propagiert, hat nicht nur den internationalen Handel beeinträchtigt, sondern auch direkte Auswirkungen auf die US-amerikanischen Verbraucher. Studien des Peterson Institute for International Economics zeigen, dass die Zollpolitik der Trump-Administration den durchschnittlichen US-Haushalt jährlich bis zu 2.600 Dollar kostet. Diese Kosten resultieren aus den höheren Preisen für importierte Waren, die durch die Zölle entstehen.
Parallel zu den handelspolitischen Spannungen verfolgt Trump eine Haushaltspolitik, die die Staatsverschuldung der USA auf ein historisches Hoch treibt. Die Schuldenquote übersteigt bereits 120 Prozent der Wirtschaftsleistung, und die Zinslast ist höher als je zuvor. Diese Entwicklung gefährdet das Vertrauen in die langfristige Stabilität der US-Staatsfinanzen und könnte das Fundament des US-Dollars als Leitwährung erschüttern.
Ein weiteres Element von Trumps Wirtschaftspolitik ist der Druck auf die US-Notenbank, die Federal Reserve. Trumps Versuche, die Unabhängigkeit der Fed zu untergraben, indem er niedrige Zinsen für seine Schuldenpolitik erzwingen will, könnten weitreichende Folgen für das Vertrauen in den Dollar haben. Sollte die Fed ihre Unabhängigkeit verlieren, wäre dies ein schwerer Schlag für die Stabilität der globalen Finanzmärkte.
In Washington kursieren bereits Ideen, Verbündete zum Kauf von US-Staatsanleihen zu zwingen, indem militärischer Schutz als Gegenleistung angeboten wird. Diese Art von „Dollar-Diplomatie“ erinnert eher an Erpressung als an diplomatische Beziehungen und könnte das Vertrauen in die USA als verlässlichen Partner weiter untergraben.
Trumps Wirtschaftspolitik, oft als „Trumponomics“ bezeichnet, ist keine kohärente Strategie, sondern eine Sammlung von Maßnahmen, die von Machtstreben und Misstrauen gegenüber Institutionen geprägt sind. Die USA, als Anker der globalen Finanzarchitektur, spielen eine entscheidende Rolle in der Weltwirtschaft. Eine Destabilisierung dieser Rolle durch Schuldenchaos, politische Einflussnahme auf die Fed oder aggressiven Protektionismus hätte nicht nur für Amerika, sondern für die gesamte Weltwirtschaft schwerwiegende Konsequenzen.
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