MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Erwartungen an einen Boom bei Fusionen und Übernahmen unter der Trump-Regierung haben sich bisher nicht erfüllt. Wirtschaftliche Unsicherheiten und unvorhersehbare politische Entscheidungen bremsen die Aktivitäten.

Nach der Wiederwahl von Donald Trump zum Präsidenten im November letzten Jahres herrschte an der Wall Street große Euphorie. Die Aussicht auf niedrigere Steuern, weniger Regulierung und eine lockerere Durchsetzung des Kartellrechts schürte die Hoffnung auf einen schnellen Anstieg von Fusionen und Übernahmen (M&A). Doch die Realität sieht anders aus.

Die Bedingungen schienen zunächst günstig: Die Zahl der Deals war seit 2021 rückläufig, was teilweise auf die als anti-merger wahrgenommenen Ansichten der Biden-Regierung zurückzuführen war. Hinzu kam die Zinspolitik der Federal Reserve, die seit März 2022 mit Zinserhöhungen gegen die Inflation kämpfte. Private-Equity-Firmen saßen auf etwa einer Billion US-Dollar an “trockenem Pulver”, während sie Schwierigkeiten hatten, bestehende Beteiligungen zu veräußern.

Mit der Rückkehr Trumps ins Weiße Haus und der Zinssenkung der Federal Reserve schien der Weg für neue Deals frei zu sein. Doch die erhoffte Welle blieb aus. Hauptgrund dafür ist Trumps unberechenbare Zollpolitik, die Ängste vor einem Anstieg der Inflation und einer wirtschaftlichen Abschwächung schürt. Investoren sind verunsichert, und die Marktvolatilität hat zugenommen.

Die Daten von Dealogic zeigen, dass in den USA bis zum 24. März 2.006 Fusionen und Übernahmen angekündigt wurden, was einem Rückgang von 24 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Deals ist die niedrigste seit über einem Jahrzehnt. Trotz einiger großer Transaktionen, wie Googles Übernahme des Cybersicherheitsunternehmens Wiz für 32 Milliarden US-Dollar, bleibt die Unsicherheit groß.

Trumps Regulierungsbehörden könnten weniger unternehmensfreundlich sein, als viele gehofft hatten. Andrew Ferguson, der neue Vorsitzende der Federal Trade Commission, hat angekündigt, die von Bidens Justizministerium entwickelten Richtlinien für die Überprüfung von Kartellfällen beizubehalten. Dies deutet darauf hin, dass Trump möglicherweise stärker von populistischen als von unternehmerischen Interessen beeinflusst wird.

Die Unsicherheit hat auch Auswirkungen auf die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern. In Zeiten mit weniger vergleichbaren Deals ist es schwieriger, sich auf Multiplikatoren zu einigen. Viele Investoren zögern, ohne klare Markttrends zu investieren, was zu einem Stillstand bei den Verhandlungen führt.

Dennoch gibt es Hoffnung auf eine Belebung des M&A-Marktes. Sollte die Federal Reserve die Zinsen weiter senken, könnten Private-Equity-Fonds unter Druck geraten, ihre Aktivitäten zu intensivieren. Zudem stehen viele Baby-Boomer-Unternehmer kurz vor dem Ruhestand und könnten bereit sein, ihre Unternehmen zu verkaufen.


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Trumps M&A-Boom bleibt aus: Unsicherheit bremst Fusionen
Trumps M&A-Boom bleibt aus: Unsicherheit bremst Fusionen (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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