WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Krypto-Welt steht vor einem bemerkenswerten Wandel, da der ehemalige US-Präsident Donald Trump seine Haltung gegenüber digitalen Währungen radikal geändert hat. Einst ein Kritiker, hat er sich nun als Befürworter positioniert, was erhebliche Auswirkungen auf den Markt haben könnte.
Die jüngste Entwicklung in der Krypto-Politik der USA hat viele überrascht. Donald Trump, der einst als scharfer Kritiker der Kryptowährungen galt, hat seine Meinung geändert und unterstützt nun aktiv die Branche. Diese Kehrtwende könnte weitreichende Folgen für den Markt haben, insbesondere da Trump plant, Bitcoin und andere digitale Währungen als staatliche Reserve zu nutzen.
Dieser Kurswechsel ist nicht nur auf Trump beschränkt. Auch andere einflussreiche Persönlichkeiten wie Larry Fink, CEO von BlackRock, haben ihre Meinung geändert. Während Fink 2017 die Krypto-Welt noch als unseriös bezeichnete, verwaltet BlackRock heute einen der größten Bitcoin-ETFs weltweit. Diese Entwicklungen zeigen, dass Kryptowährungen zunehmend als ernstzunehmende Anlageklasse wahrgenommen werden.
Trumps Interesse an Kryptowährungen könnte auch politisch motiviert sein. Rund 15 Prozent der US-Bevölkerung besitzen digitale Währungen, und viele von ihnen sind libertär eingestellt. Diese Gruppe könnte für Trump bei zukünftigen Wahlen entscheidend sein, insbesondere da sie unter der Biden-Regierung durch strenge Regulierungen unter Druck stand.
Nach Trumps Amtsantritt hat sich jedoch Ernüchterung breitgemacht. Der Bitcoin-Kurs ist gesunken, was auf überzogene Erwartungen zurückzuführen ist. Vorschläge, die USA könnten eine Million Bitcoin als Reserve aufnehmen, wurden nicht umgesetzt. Stattdessen wurde beschlossen, beschlagnahmte Bitcoin nicht zu verkaufen, was die Hoffnung auf massive staatliche Käufe enttäuschte.
Die Idee eines „digitalen Fort Knox“ bleibt vage. Zwar könnte eine solche Reserve die Staatsschulden reduzieren oder den US-Dollar stärken, doch bislang bleibt es beim Einfrieren bestehender Bestände. Trumps Interesse an anderen Kryptowährungen wie Ether oder Ripple wird als Lobbyismus kritisiert, da diese im Vergleich zu Bitcoin stärker von Unternehmen kontrolliert werden.
Regulatorisch hat sich in den USA einiges geändert. Trump hatte versprochen, den ehemaligen SEC-Chef Gary Gensler zu entlassen, doch dieser trat selbst zurück. Dies könnte den US-Kryptosektor beleben, da die Gefahr langwieriger Gerichtsprozesse gesunken ist. Europa könnte dadurch unter Druck geraten, da die USA nun offener für neue Technologien sind.
Trotz Trumps Krypto-Offensive sind die Kurse zuletzt gesunken. Der Grund: Es fehlen neue Ideen. Bitcoin ist mittlerweile mit traditionellen Assets korreliert, und ohne neue Anwendungsfälle wird sich daran wenig ändern. Die Krypto-Welt steht vor der Herausforderung, entweder neue Fantasien zu entwickeln oder innovative Use Cases zu finden, um den Markt wieder zu beleben.
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