WASHINGTON D.C. / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Inmitten des von Donald Trump initiierten Zollstreits zeigt sich eine neue Dynamik: Der US-Präsident signalisiert Offenheit für Handelsabkommen, die die angespannte Situation entschärfen könnten.
Der von Donald Trump angezettelte Zollstreit hat in den letzten Monaten für erhebliche Spannungen zwischen den USA und ihren ehemaligen Partnerländern gesorgt. Doch nun scheint sich eine Wende abzuzeichnen. Nach einem Telefonat mit Kanadas neuem Premierminister Mark Carney zeigt sich Trump erstmals offen für Verhandlungen über Handelsabkommen, die die hohen Zölle abwenden könnten.
Carney, der erst kürzlich das Amt des Premierministers übernommen hat, beschrieb das Gespräch mit Trump als „sehr konstruktiv“. Trump wiederum nannte es „sehr produktiv“. Trotz dieser versöhnlichen Töne bleiben die Drohungen mit gegenseitigen Zöllen bestehen. Nach den für den 28. April in Kanada geplanten Parlamentswahlen sollen umfassende Verhandlungen über eine neue Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehung beginnen.
Parallel dazu deutete Trump an, dass auch andere Länder, darunter Großbritannien, Interesse an der Aushandlung von Deals gezeigt haben. Diese könnten die angekündigten Zölle in Handelsabkommen umwandeln. Ob dies jedoch eine positive Nachricht für die Weltwirtschaft ist, bleibt abzuwarten, da viele auf Klarheit und Stabilität hoffen.
Der deutsche Finanzminister Jörg Kukies ist ebenfalls in die USA gereist, um Gespräche zu führen, da auch die EU von den US-Zöllen betroffen ist. Kukies betonte, dass höhere Zölle die deutsche Wirtschaft, insbesondere die Autobauer, hart treffen würden. Gleichzeitig würden sie auch die US-Wirtschaft belasten, da sie die Preise für Verbraucher in den USA erhöhen könnten.
In Gesprächen mit seinem US-Amtskollegen Scott Bessent und anderen Vertretern der US-Administration stand die Verhängung von Sonderzöllen auf Auto-Importe aus Europa im Mittelpunkt. Kukies betonte die Notwendigkeit, eine Eskalation zu vermeiden und weiterhin im Dialog zu bleiben, um gemeinsame Lösungen zu finden.
Die Möglichkeit, dass durch „Deals“ auch der Import von teurem Zoll und Gas aus den USA gemeint sein könnte, bleibt offen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die angedeuteten Verhandlungen tatsächlich zu einer Entspannung der Lage führen können.
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