WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Zölle auf pharmazeutische Importe zu erheben, sorgt für Aufsehen in der internationalen Handelswelt. Diese Maßnahme könnte weitreichende Folgen für die globale Pharmaindustrie und die Verbraucher in den USA haben.
Die jüngste Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Zölle auf importierte pharmazeutische Produkte zu erheben, hat in der internationalen Handelswelt für Aufsehen gesorgt. Diese Maßnahme, die nach den bereits verhängten Zöllen auf Automobile und Autoteile folgt, könnte weitreichende Folgen für die globale Pharmaindustrie und die Verbraucher in den USA haben. Trump erklärte, dass er bereit sei, mit anderen Ländern über Handelsabkommen zu verhandeln, doch zunächst sollen die sogenannten reziproken Zölle am 2. April verkündet werden.
Die amerikanischen Pharmaunternehmen bereiten sich bereits auf die möglichen Zölle vor. Einige Hersteller haben begonnen, größere Mengen ihrer Produkte auf dem Luftweg in die USA zu schicken, um den drohenden Zöllen zuvorzukommen. Laut Branchenberichten haben zwei europäische Arzneimittelhersteller in den letzten Wochen so viele ihrer Medikamente wie möglich über den Atlantik verschickt, und es wird berichtet, dass andere Unternehmen ähnliche Maßnahmen ergreifen.
Besonders betroffen könnten Medikamente wie Botox und das Abnehmmittel Wegovy sein, die in den USA sehr beliebt sind. Die USA sind stark von Arzneimitteln abhängig, die teilweise in Europa hergestellt werden und jährlich Hunderte von Milliarden Dollar an Einnahmen generieren. Strafzölle könnten die Preise für diese Medikamente erheblich erhöhen, was letztlich die amerikanischen Verbraucher treffen würde.
Analysten und Investoren sind besorgt über die Unsicherheit, die durch die Zölle entsteht. Die Aktien von Unternehmen wie dem dänischen Hersteller Novo Nordisk und dem schwedisch-britischen Unternehmen AstraZeneca könnten besonders unter Druck geraten. Die Ausfuhren von Arzneimitteln aus der EU in die USA beliefen sich im Jahr 2023 auf rund 90 Milliarden Euro, was die Bedeutung dieses Handels für beide Seiten unterstreicht.
Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Europa stehen auf dem Prüfstand, und Experten warnen, dass die Zölle die amerikanischen Verbraucher im ersten Moment härter treffen könnten als die europäischen Hersteller. Die Möglichkeit von Verhandlungen über Handelsabkommen bleibt bestehen, doch die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung belastet die Märkte bereits jetzt.
Die Ankündigung der Zölle fällt in eine Zeit, in der der Arbeitsmarkt in den USA bereits angespannt ist. Experten warnen vor den möglichen wirtschaftlichen Folgen eines eskalierenden Handelsstreits. Die Anleger reagieren nervös, und sowohl der DAX als auch die Wall Street verzeichnen Rückgänge. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es zu einer Einigung im Handelsstreit kommt oder ob die Zölle tatsächlich in Kraft treten.
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