WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-Regierung unter Donald Trump plant offenbar einschneidende Maßnahmen, die die Zukunft der Künstlichen Intelligenz und der Halbleiterproduktion in den USA erheblich beeinflussen könnten.
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Die jüngsten Pläne der Trump-Administration, die Verantwortlichen für den US Chips Act und die Regulierungen rund um Künstliche Intelligenz drastisch zu reduzieren, haben in der Technologiebranche für Aufsehen gesorgt. Berichten zufolge sollen rund 500 Mitarbeiter des National Institute of Standards and Technology (NIST) entlassen werden, was insbesondere die Teams betrifft, die sich mit der Verwaltung von Fördergeldern für den Bau neuer Halbleiterwerke und der KI-Regulierung beschäftigen.
Diese Maßnahmen könnten die Umsetzung des US Chips Act, der von Trumps Vorgänger Joe Biden im Jahr 2022 eingeführt wurde, erheblich verzögern. Das Gesetz sieht umfangreiche Subventionen in Höhe von 39 Milliarden US-Dollar für den Bau neuer Halbleiterwerke und 11 Milliarden US-Dollar für die Chipforschung vor. Ziel war es, die USA im globalen Wettbewerb der Chipproduktion zu stärken. Doch mit der geplanten Reduzierung der zuständigen Mitarbeiter könnte die Auszahlung dieser Gelder erheblich verlangsamt werden.
Trump hat bereits mehrfach seine Abneigung gegen den US Chips Act und die damit verbundenen Subventionen geäußert. Er sieht diese als unnötige Ausgaben an und bevorzugt stattdessen Zölle, um Hersteller zu zwingen, in den USA zu produzieren. Diese Haltung ignoriert jedoch die Tatsache, dass staatliche Förderungen für Chiphersteller weltweit üblich sind, insbesondere in Asien und Europa.
Die Auswirkungen dieser Kürzungen könnten weitreichend sein. Unternehmen wie Intel, die bereits Zusagen über Milliardenbeträge aus dem US Chips Act erhalten haben, könnten ihre Pläne für den Ausbau der Produktion in den USA überdenken. Intel war bisher der größte Profiteur des Gesetzes mit zugesagten 7,9 Milliarden US-Dollar, von denen bereits ein Teil ausgezahlt wurde.
Auch andere große Technologiekonzerne wie TSMC und Samsung, die ebenfalls von den Subventionen profitieren sollten, könnten ihre Investitionen in den USA überdenken. TSMC sollte bis zu 6,6 Milliarden US-Dollar für seine Werke in Arizona erhalten, während Samsung 4,8 Milliarden US-Dollar für seine Werke in Texas zugesagt wurden.
Die Entscheidung, die Mitarbeiterzahl bei NIST zu reduzieren, könnte auch die Regulierungsbemühungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz beeinträchtigen. Trump hat sich wiederholt gegen strenge Regulierungen ausgesprochen und möchte, dass US-Unternehmen wie Microsoft, OpenAI und Google frei mit KI experimentieren können, ohne sich um potenziell negative Folgen kümmern zu müssen.
Die langfristigen Auswirkungen dieser Politik könnten die Innovationskraft der USA im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Halbleiterproduktion schwächen. Experten warnen davor, dass die USA dadurch im internationalen Wettbewerb zurückfallen könnten, insbesondere gegenüber Ländern, die stark in diese Technologien investieren.
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