WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Einführung eines neuen Stablecoins, der mit der Familie von Donald Trump in Verbindung steht, könnte die Bemühungen zur Regulierung von Stablecoins in den USA erschweren. Dies wirft Fragen zu möglichen Interessenkonflikten auf und könnte die Verabschiedung neuer Gesetze verzögern.
Die Einführung eines US-Dollar-gebundenen Stablecoins durch die World Liberty Financial (WLFI), einer Plattform mit Verbindungen zur Familie von Donald Trump, sorgt für Aufsehen in der Kryptowelt. Diese Entwicklung könnte die laufenden Bemühungen zur Schaffung eines klaren regulatorischen Rahmens für Stablecoins in den USA erheblich beeinflussen. Kritiker befürchten, dass die politische Nähe der Plattform zu Trump zu Interessenkonflikten führen könnte, die die Gesetzgebung verkomplizieren.
Obwohl die Pläne von WLFI im Einklang mit den aktuellen US-Stablecoin-Gesetzen stehen, wie Anastasija Plotnikova, Mitbegründerin und CEO des Blockchain-Regulierungsunternehmens Fideum, betont, gibt es Bedenken hinsichtlich der politischen Auswirkungen. Die geplante Unterstützung durch Sicherheiten, regelmäßige Prüfungen und die Nutzung öffentlicher Blockchains entsprechen den Anforderungen der GENIUS- und STABLE-Gesetze. Dennoch könnte die Verbindung zu Trump die politische Debatte anheizen.
Derzeit befinden sich zwei bedeutende Stablecoin-Gesetze im Gesetzgebungsprozess. Der STABLE Act, der Anfang Februar eingeführt wurde, zielt darauf ab, einen klaren regulatorischen Rahmen für dollar-denominierte Zahlungstablecoins zu schaffen. Er legt Wert auf Transparenz und Verbraucherschutz und ermöglicht es den Emittenten, zwischen bundesstaatlicher und staatlicher Aufsicht zu wählen. Der GENIUS Act hingegen soll Richtlinien für die Besicherung von Stablecoins festlegen und die vollständige Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Gesetze sicherstellen.
Die Einführung des USD1-Stablecoins durch WLFI wird von einigen als positives Signal für die Akzeptanz von Kryptowährungen gesehen. Andere befürchten jedoch, dass dies die Verabschiedung der aktuellen Gesetzgebung erschweren könnte, da sie politisiert werden könnte. Kritiker wie Senatorin Elizabeth Warren und Abgeordneter Jim Himes äußern Bedenken über mögliche finanzielle Vorteile für Trump, was einige Gesetzgeber zögern lassen könnte.
Während Stablecoins bereit für die breite Akzeptanz zu sein scheinen, könnte das politische Drama Innovationen ins Ausland treiben, wenn die Regulierungsbehörden zu restriktiv werden. Banken und die Federal Reserve stehen der Einführung von Stablecoins weiterhin skeptisch gegenüber. Branchenexperten fordern die US-Gesetzgeber auf, mehr regulatorische Klarheit in Bezug auf Stablecoins und Krypto-Bankenbeziehungen zu schaffen, bevor sie sich auf Kryptosteuergesetze konzentrieren.
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