WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Ankündigung neuer Einfuhrzölle durch US-Präsident Donald Trump sorgt für Aufsehen auf den internationalen Märkten. Diese sogenannten reziproken Zölle sollen auf bestehende Einfuhrzölle und andere Handelshemmnisse der Partnerländer reagieren. Ob dies zu einem ausgewachsenen Handelskrieg führen wird, bleibt abzuwarten.
Die jüngste Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, neue Einfuhrzölle einzuführen, hat die internationalen Märkte in Aufruhr versetzt. Diese Zölle, die als reziprok bezeichnet werden, zielen darauf ab, auf bestehende Einfuhrzölle und andere Handelshemmnisse der Handelspartner zu reagieren. Trump sieht in diesen Maßnahmen einen notwendigen Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der USA zu schützen. Die Ankündigung könnte jedoch erst nach Schließung der europäischen Märkte erfolgen, was die Unsicherheit weiter erhöht.
Während Kanada, dessen Premierminister sich im Wahlkampf befindet, scharf auf die bereits verhängten Zölle reagiert hat, zeigt sich die Europäische Union zurückhaltender. Aus Brüssel kommen eher moderate Töne, und eine europäische Antwort könnte mehrere Monate in Anspruch nehmen. Dennoch gibt es Hoffnungen, dass Trump sich noch auf Verhandlungen einlassen könnte, obwohl er dies bisher ablehnt.
In der Zwischenzeit behalten Investoren die anstehenden Konjunkturdaten im Auge. Der Inflationsdruck im Euroraum dürfte im März etwas abgenommen haben. Ökonomen erwarten, dass die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent gestiegen sind und um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Energie- und Dienstleistungspreise dürften inflationssenkend gewirkt haben.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat kürzlich das Protokoll ihrer Ratssitzung veröffentlicht, in dem sie eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte beschlossen hat. Analysten interpretieren dies als Signal, dass weitere Zinsschritte nach unten nicht mehr bei jeder Sitzung zu erwarten sind, sondern nur noch bei Veröffentlichung neuer Makroprojektionen.
In Deutschland wird erwartet, dass der Auftragseingang der Industrie im Februar nach einem Rückgang im Januar wieder gestiegen ist. Ökonomen prognostizieren einen Anstieg der Bestellungen um 3,5 Prozent. Diese Daten sind von besonderem Interesse, da sie näher am konjunkturellen Trend liegen.
In den USA bleibt das Stellenwachstum stabil. Ökonomen erwarten ein Stellenwachstum von 135.000 und einen leichten Anstieg der Arbeitslosenquote auf 4,1 Prozent. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt jedoch bestehen: Die Möglichkeit, dass Hunderttausende von Regierungsangestellten entlassen werden könnten, was die Arbeitsmarktdaten beeinflussen könnte.
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