MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Aktie von Thyssenkrupp hat in den letzten Monaten eine bemerkenswerte Erholung erlebt, nachdem sie im September ein Allzeittief erreicht hatte. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, ob der Konzern nun in der Lage ist, seinen langfristigen Abwärtstrend zu durchbrechen.
Die jüngste Entwicklung der Thyssenkrupp-Aktie ist ein Paradebeispiel für die Volatilität an den Finanzmärkten. Nachdem die Aktie im September ein Allzeittief von 2,77 EUR erreicht hatte, setzte sie zu einer beeindruckenden Rallye an. Diese begann im Januar und führte zu einer Kurssteigerung von bis zu 296 Prozent. Ein solcher Anstieg weckt natürlich das Interesse von Investoren und Analysten gleichermaßen.
Ein entscheidender Punkt in dieser Entwicklung war der jüngste Ausbruch über die Abwärtstrendlinie, die sich nach dem Rallyehoch bei 10,95 EUR gebildet hatte. Dieser Ausbruch wurde von einem hohen Handelsvolumen begleitet, was auf ein starkes Interesse der Marktteilnehmer hinweist. Sollte die Aktie in der Lage sein, den Widerstand bei 11,36-12,03 EUR zu überwinden, könnte dies den ultralangfristigen Abwärtstrend, der seit dem Rekordhoch von 46,92 EUR im Jahr 2007 besteht, brechen.
Die Überwindung dieses Widerstands wäre ein bedeutender Meilenstein für Thyssenkrupp und könnte die Aktie in den Fokus von Investoren rücken, die auf der Suche nach langfristigen Wachstumschancen sind. Im Erfolgsfall könnten die nächsten Kursziele bei 13,95 EUR und 14,47 EUR liegen, was die Aktie weiter in den Mittelpunkt des Interesses rücken würde.
Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Risiken. Ein Tagesschlusskurs unterhalb des Supports bei 9,33-9,62 EUR oder ein Intraday-Rutsch unter 8,83 EUR könnten als bearishe Signale interpretiert werden. In einem solchen Szenario wäre eine Fortsetzung der Konsolidierungsphase wahrscheinlich, wobei mögliche Unterstützungsbereiche bei 8,18 EUR, 7,67 EUR und der 50-Tage-Linie bei 7,02 EUR liegen.
Die aktuelle Situation von Thyssenkrupp spiegelt die Herausforderungen wider, mit denen viele traditionelle Industriekonzerne konfrontiert sind. Der Druck, sich an neue Marktbedingungen anzupassen und gleichzeitig die Erwartungen der Investoren zu erfüllen, ist hoch. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Thyssenkrupp in der Lage ist, diesen Spagat zu meistern und den langfristigen Abwärtstrend zu überwinden.
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