MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Wahl zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs ist mehr als nur eine Stilfrage. Sie beeinflusst die langfristige Rendite erheblich, insbesondere aus steuerlicher Sicht. Während thesaurierende ETFs Dividenden automatisch reinvestieren und so den Zinseszinseffekt maximieren, bieten ausschüttende ETFs regelmäßige Erträge, die sofort versteuert werden müssen. Diese Entscheidung kann über Jahrzehnte hinweg tausende Euro Unterschied machen.
Die Entscheidung zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs ist für viele Anleger eine grundlegende Frage, die weitreichende finanzielle Konsequenzen haben kann. Während thesaurierende ETFs Dividenden automatisch reinvestieren und so den Zinseszinseffekt maximieren, bieten ausschüttende ETFs regelmäßige Erträge, die sofort versteuert werden müssen. Diese Entscheidung kann über Jahrzehnte hinweg tausende Euro Unterschied machen.
Thesaurierende ETFs sind besonders bei jungen Anlegern beliebt, da sie das Kapital ohne Eingriff stetig wachsen lassen. Der steuerliche Vorteil liegt darin, dass bis zum Verkauf kaum Steuern anfallen, lediglich eine Vorabpauschale auf einen fiktiven Ertrag wird erhoben. Dies führt zu einer höheren Nachsteuerrendite im Vergleich zu ausschüttenden ETFs, die sofort versteuert werden müssen.
Für Anleger, die auf regelmäßige Erträge angewiesen sind, wie etwa im Ruhestand, sind ausschüttende ETFs jedoch die bessere Wahl. Sie bieten einen kontinuierlichen Cashflow, der bei thesaurierenden ETFs fehlt. Auch für Kinderdepots können ausschüttende ETFs vorteilhaft sein, da sie die Nutzung von Freibeträgen ermöglichen, die bei thesaurierenden ETFs ungenutzt bleiben.
Ein weiteres Risiko bei thesaurierenden ETFs ist die Möglichkeit, dass Änderungen durch den Anbieter, wie Fusionen oder Domizilwechsel, zu unerwarteten Steuerpflichten führen können. Anleger sollten daher nicht nur den richtigen ETF wählen, sondern auch dessen Fortbestand im Blick behalten.
Die Investmentsteuerreform 2018 sollte eigentlich für Gleichbehandlung sorgen, doch in der Praxis bestehen weiterhin Unterschiede. Die Wahl des richtigen ETF-Typs hängt von individuellen Faktoren wie Alter, Einkommen und Liquiditätsbedarf ab. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, fährt mit thesaurierenden ETFs besser, während diejenigen, die auf planbare Erträge angewiesen sind, von ausschüttenden ETFs profitieren.
Insgesamt zeigt sich, dass die Entscheidung zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs nicht nur eine Frage des persönlichen Stils ist, sondern eine strategische Entscheidung, die auf einer sorgfältigen Analyse der individuellen finanziellen Situation basieren sollte.
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