PALO ALTO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Tesla steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen, die sowohl die Produktion als auch die öffentliche Wahrnehmung betreffen.

Der Elektroauto-Pionier Tesla sieht sich mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, die sowohl die Produktion als auch die öffentliche Wahrnehmung betreffen. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen einen Rückgang der Fahrzeugauslieferungen um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist auf eine Umstellung bei den Modellgenerationen und anhaltende Kontroversen um den CEO Elon Musk zurückzuführen. Von Januar bis Ende März konnte Tesla nur noch 336.681 Fahrzeuge ausliefern, was die Erwartungen der Analysten deutlich enttäuschte und den Aktienkurs um mehr als fünf Prozent sinken ließ.

In Europa ist der Trend ebenfalls rückläufig. Tesla verzeichnete in den ersten beiden Monaten des Jahres einen Rückgang der Neuzulassungen in der EU um 49 Prozent auf etwas mehr als 19.000 Fahrzeuge. Besonders in Deutschland waren die Zahlen alarmierend: Die Neuzulassungen schrumpften im Februar drastisch auf 1.429, verglichen mit 6.038 im Vorjahr. Auch in China wurden nach ersten Schätzungen im März elf Prozent weniger Fahrzeuge verkauft. Tesla schweigt jedoch zu den genauen Zahlen aus den verschiedenen Regionen.

Ein wesentlicher Faktor für die Produktionsprobleme ist der Umstieg auf eine neue Generation des erfolgreichen Model Y. Die Anpassung der Produktionslinien führte zu zeitweiligen Fertigungsstopps, was die Auslieferungen weiter verzögerte. Branchenkenner wie Bryn Talkington prognostizieren, dass dieser Anpassungsprozess noch einige Quartale andauern könnte.

Neben den operativen Herausforderungen steht auch Elon Musk selbst im Fokus der Kritik. Seine politische Nähe zu Donald Trump und umstrittene öffentliche Statements treiben manche Kunden weg. Zuletzt unterstützte er den ehemaligen US-Präsidenten mit Millionen für dessen Wahlkampf, was zu verstärkter Kritik und Boykottaufrufen gegen Tesla führte.

Musk hat sich im Verlauf des letzten Jahres immer weiter in politische Gefilde begeben, was teilweise auch innenpolitische Spannungen in den USA verschärfte. Seine Aussagen und sein Verhalten sorgten für Zündstoff, sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa, und schreckten viele potenzielle Käufer ab.

Während Tesla durch politische und wirtschaftliche Spannungen taumelt, versuchen sowohl Musk als auch die US-Administration gegenzusteuern. US-Handelsminister Howard Lutnick forderte gar zum Kauf von Tesla-Aktien auf, und Präsident Trump initiierte eine unkonventionelle Kaufaktion mit Tesla-Fahrzeugen vor dem Weißen Haus. Musk bleibt optimistisch und setzt auf zukunftsweisende Technologien wie Robotaxis und humanoide Roboter, um einen erneuten Aufschwung zu erzielen. Doch ohne handfeste Beweise für den Erfolg dieser Innovationen bleibt der Aktienkurs volatil.


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Tesla kämpft mit politischen Kontroversen und Produktionsproblemen
Tesla kämpft mit politischen Kontroversen und Produktionsproblemen (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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