MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Online-Marktplatz Temu verfolgt eine neue Strategie, um sein Image als Billigplattform zu wandeln und die Kundenzufriedenheit zu steigern.
Der Online-Marktplatz Temu hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Plattform für günstige Produkte gemacht, die direkt aus chinesischen Produktionsstätten geliefert werden. Doch nun verfolgt das Unternehmen eine neue Strategie, um sein Image zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Temu setzt verstärkt auf lokale Händler, um die Lieferzeiten zu verkürzen und die Qualität der angebotenen Produkte zu erhöhen.
In den USA und Großbritannien hat Temu bereits erfolgreich das sogenannte „Local-To-Local-Modell“ getestet, bei dem Produkte von lokalen Händlern geliefert werden. Dieses Modell soll nun auch in Europa ausgerollt werden, um die Lieferzeiten auf wenige Tage zu reduzieren. In Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Spanien können Kunden bereits Produkte mit den Labels „Lokales Lager“ oder „Store mit schneller Lieferung“ auswählen, um von den verkürzten Lieferzeiten zu profitieren.
Temu plant, künftig 80 Prozent seines Umsatzes in Europa über das Local-To-Local-Programm abzuwickeln. Dies erfordert jedoch eine intensive Zusammenarbeit mit lokalen Händlern, weshalb das Unternehmen derzeit stark in die Akquise neuer Partner investiert. Besonders für große oder sperrige Artikel, die lokal eingelagert werden können, bietet dieses Modell erhebliche Vorteile, da es die Versandkosten senkt und die Lieferzeiten verkürzt.
Zusätzlich zu den logistischen Vorteilen bietet Temu den Händlern neue Werbemöglichkeiten. Ähnlich wie bei anderen Marktplätzen können Händler ihre Produkte durch bezahlte Anzeigen prominenter platzieren. Dieses Modell wird derzeit in den USA getestet und soll auch in Europa eingeführt werden. Es bietet den Händlern die Möglichkeit, ihre Sichtbarkeit auf der Plattform zu erhöhen, könnte jedoch auch mit höheren Kosten verbunden sein.
Die Strategie von Temu, lokale Händler stärker einzubinden, könnte das Unternehmen langfristig profitabler machen. Allerdings hängt der Erfolg dieses Modells stark von der Bereitschaft der Händler ab, in die Plattform zu investieren. Letztlich wollen die Händler vor allem eines: Geld verdienen. Ob Temu es schafft, genügend Partner zu gewinnen und die Kundenzufriedenheit zu steigern, bleibt abzuwarten.
Die Veränderungen bei Temu spiegeln einen allgemeinen Trend im E-Commerce wider, bei dem Plattformen zunehmend auf lokale Lieferketten setzen, um die Kundenerfahrung zu verbessern. Diese Entwicklung könnte auch andere Marktplätze dazu veranlassen, ihre Strategien zu überdenken und verstärkt auf lokale Partner zu setzen.
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