SILICON VALLEY / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der zweiten Amtszeit von Donald Trump zeigt sich die Technologiebranche zunehmend unzufrieden mit der chaotischen Regierungsführung des Präsidenten. Dies hat zu einer spürbaren Distanzierung von einigen der einflussreichsten Akteure der Branche geführt.
Die Technologiebranche, einst ein Unterstützer von Donald Trump, zeigt sich zunehmend enttäuscht von seiner chaotischen Regierungsführung in seiner zweiten Amtszeit. Besonders konservative Führungskräfte, die ursprünglich auf eine geschäftsfreundliche Politik hofften, sind nun frustriert über die unvorhersehbaren Entscheidungen des Präsidenten. Reggie James, Gründer des neuen Medienunternehmens Eternal, beschreibt die Stimmung unter seinen Kollegen als gereizt und enttäuscht. Viele hatten erwartet, dass Trump einen präziseren und weniger destruktiven Ansatz verfolgen würde.
Ein zentraler Punkt der Unzufriedenheit ist die Rolle des neu geschaffenen Ministeriums für Regierungseffizienz, das in der gesamten Bundesregierung für Verwirrung sorgt. Ein Partner einer führenden Risikokapitalfirma, die direkt in die Trump-Administration involviert ist, äußerte seine Enttäuschung über die Auswirkungen auf die Krypto- und KI-Industrie. Die Menschen um Trump herum werden als Betrüger wahrgenommen, die sich auf Kosten der Wähler bereichern.
Obwohl die Technologiebranche insgesamt eher liberal ist, haben einige einflussreiche Akteure in den letzten Jahren zu Trump gefunden. Dazu gehören prominente Risikokapitalfirmen wie Andreessen Horowitz und Founders Fund von Peter Thiel, sowie Milliardärs-CEOs wie Mark Zuckerberg und Jeff Bezos. Doch angesichts der jüngsten wirtschaftlichen Unsicherheiten und der unberechenbaren Politik der Regierung wächst die Ungeduld.
Besonders betroffen sind Startups, die sich auf einen wirtschaftlichen Abschwung vorbereiten. Gründer wie Sara Mauskopf von Winnie sind besorgt, ob sie weiterhin Finanzierung erhalten können. Die Unsicherheit über die Zukunft der Kryptowährungen trägt ebenfalls zur Unzufriedenheit bei. Während die Biden-Administration eine harte Linie gegen Krypto verfolgte, hat Trump die Krypto-Community enthusiastisch umarmt, was zu weiteren Spannungen führt.
Ein weiteres Beispiel für die umstrittene Krypto-Politik ist die Ernennung von David Sacks zum „Krypto-Zar“ der USA und die Einführung von $Trump Coin, einer Memecoin, die zunächst einen hohen Marktwert erreichte, bevor sie stark an Wert verlor. Kritiker wie Joe Lonsdale, Mitbegründer von Palantir, sehen in der Schaffung einer digitalen Währungsreserve mit Steuergeldern einen Diebstahl.
Einige Unternehmer glauben, dass die Beziehung zwischen Trump und der Technologiebranche von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Die unterschiedlichen Interessen und Prioritäten der beiden Welten führen zu Missverständnissen und Enttäuschungen. Dennoch gibt es auch Stimmen, die Trumps Ansatz verteidigen und auf die langfristigen Vorteile seiner Politik für die amerikanische Wirtschaft hoffen.
Insgesamt bleibt die Technologiebranche in einer Phase der Unsicherheit und des Umbruchs. Die Hoffnung besteht, dass die wirtschaftlichen Rückschläge nur vorübergehend sind und dass sich die Branche an die neuen Gegebenheiten anpassen kann.
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