COLUMBIA / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einer bedeutenden Entwicklung für die Krypto-Industrie hat South Carolina seine Klage gegen Coinbase bezüglich der Staking-Dienste des Unternehmens fallen gelassen. Dies folgt auf eine ähnliche Entscheidung von Vermont und könnte ein Signal für andere Staaten sein, ihre Haltung gegenüber Kryptowährungen zu überdenken.
South Carolina hat kürzlich seine Klage gegen die Krypto-Börse Coinbase zurückgezogen, die sich auf die angeblich unregistrierten Wertpapierangebote im Zusammenhang mit den Staking-Diensten des Unternehmens bezog. Diese Entscheidung, die in einer gemeinsamen Vereinbarung mit der Wertpapierabteilung des Generalstaatsanwalts von South Carolina getroffen wurde, markiert einen wichtigen Schritt in der sich entwickelnden Beziehung zwischen staatlichen Regulierungsbehörden und der Krypto-Industrie.
Paul Grewal, der Chief Legal Officer von Coinbase, äußerte sich positiv zu dieser Entwicklung und betonte, dass dies nicht nur ein Sieg für Coinbase, sondern auch für amerikanische Verbraucher sei. Er hofft, dass dies ein Zeichen für die verbleibenden Staaten ist, die Staking-Dienste noch einschränken. Die Klage von South Carolina war Teil einer größeren Aktion, die am 6. Juni 2023 von insgesamt zehn US-Bundesstaaten gegen Coinbase eingeleitet wurde, zeitgleich mit einer Klage der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC.
Interessanterweise hat die SEC ihre Klage gegen Coinbase am 27. Februar 2025 offiziell zurückgezogen, was möglicherweise den Weg für andere Staaten ebnen könnte, ihre rechtlichen Schritte zu überdenken. Neben South Carolina und Vermont haben auch Staaten wie Alabama, Kalifornien und Illinois ähnliche Maßnahmen gegen Coinbase ergriffen. Grewal betonte, dass die Einwohner von South Carolina schätzungsweise 2 Millionen US-Dollar an Staking-Belohnungen verloren haben, was die Bedeutung klarer und fairer Regulierungen unterstreicht.
Parallel zu diesen rechtlichen Entwicklungen hat ein Gesetzgeber in South Carolina den „Strategic Digital Assets Reserve Act“ eingeführt, der es dem Staatsschatzmeister ermöglichen könnte, bis zu 10 % bestimmter Staatsfonds in Kryptowährungen wie Bitcoin zu investieren. Dieses Gesetz könnte South Carolina zu einem Vorreiter in der staatlichen Krypto-Adoption machen, insbesondere da es Bitcoin explizit als Teil der strategischen Reserven erwähnt.
Diese Entwicklungen spiegeln einen wachsenden Trend wider, bei dem Staaten beginnen, die potenziellen Vorteile von Kryptowährungen zu erkennen und entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Während die Debatte über die Regulierung von Kryptowährungen in den USA weitergeht, könnte South Carolinas Ansatz als Modell für andere Staaten dienen, die ähnliche Überlegungen anstellen.
Die Einführung des „Strategic Digital Assets Reserve Act“ könnte auch andere Staaten dazu ermutigen, ihre Haltung gegenüber Kryptowährungen zu überdenken und möglicherweise ähnliche Gesetze zu verabschieden. Dies könnte letztlich zu einer breiteren Akzeptanz und Integration von Kryptowährungen in staatliche Finanzstrategien führen, was sowohl für die Krypto-Industrie als auch für Investoren von Vorteil wäre.
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